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Pressespiegel

Drittes Kompetenzzentrum mit Zertifikat im Land

06.11.2018, Minimalinvasive Chirurgie im Meisenheimer Gesundheitszentrum Glantal ausgezeichnet

MEISENHEIM In Rheinland-Pfalz gibt es nur drei Kompetenzzentren für minimalinvasive Chirurgie (MIC) – und das Gesundheitszentrum Glantal ist eines davon. Darauf sind das Direktorium und die Chirurgische Abteilung stolz. Daher luden sie Haus- und Fachärzte zu einem Symposium ins Weingut Barth ein. Dort feierten sie gemeinsam mit ihnen beim Erfahrungsaustausch die MIC-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Sitz in Berlin.

 

Die ärztliche Direktorin Dr. Ulrike von der Osten-Sacken erinnerte an die Situation der Chirurgieabteilung, als sie selbst 2012 nach Meisenheim kam, und wie rasant dieser Bereich nach dem Umzug in den Neubau auf dem Liebfrauenberg Mitte 2015 in Fahrt gekommen sei. „Kein Fach in Meisenheim hat eine solche Entwicklung – von der Belegabteilung zur Hauptabteilung – aufgenommen wie die Chirurgie, wo schon lange nicht mehr nur Blinddärme und Brüche operiert werden“, hielt sie fest. Dies sei umso bemerkenswerter, da der Chefarzt Dr. Christos Zigouris gleichzeitig am ebenfalls MIC-zertifizierten Klinikum Idar-Oberstein tätig sei und daher zwei Abteilungen zu betreuen habe. Diese besondere Herausforderung meistere er perfekt, lobte Dr. von der Osten-Sacken. „Dass die Chirurgieabteilung im kleinen Meisenheim zertifiziert wird, ist unglaublich. Das haben wir ihm, Dr. Zigouris, zu verdanken. Darauf bin ich sehr stolz“, meinte Dr. von der Osten-Sacken.

 

Dr. Christos Zigouris schwächte das Lob etwas ab: „Einen solchen Entwicklungsprozess kann man nicht allein schaffen. Er ist abhängig von vielen Faktoren wie von einer guten Medizin, aber auch von der Überzeugung der eigenen Leute im Team und der niedergelassenen Ärzte.“ In diesem Zusammenhang hob er den Einsatz des leitenden Oberarztes Tim Baltabey sowie Erik Steffens, leitender Arzt der Anästhesiologie, und dessen Mannschaft hervor. Er zeigte auch den Einsatz der Laparoskopie im eigenen operativen Alltag an sechs Fällen in Videobeiträgen auf. Der leitende Oberarzt Tim Baltabey ging auf Struktur und Aufbau des Meisenheimer Krankenhauses und der Chirurgieabteilung sowie auf den anspruchsvollen Weg zur Zertifizierung als MIC-Kompetenzzentrum ein. Er hob die Vorteile der minimalinvasiven Chirurgie für den Patienten, den beschleunigten Genesungsverlauf und die kürzere Verweildauer im Krankenhaus hervor.

 

Von einem kleinen Wunder sprach Dr. Thorsten Blöck, Chefarzt der Internistischen Abteilung und niedergelassener Internist seit 2005. Schon sehr früh habe Dr. Peter Hanf in Zusammenarbeit mit seiner Frau Katharina, die Leiterin der Anästhesieabteilung war, erste laparoskopische Operationen am Meisenheimer Krankenhaus durchgeführt. Mit Dr. Zigouris und seinem Oberarzt Tim Baltabey habe die MIC Aufschwung genommen. „Jetzt sind die Patienten sensibilisiert. Sie kommen von selbst und fragen nach diesen schonenden Eingriffen“, stellt Dr. Blöck in seiner Praxis immer wieder fest. Ebenso wie Dr. Zigouris hielt er einige Bilder und Videoaufzeichnungen zur Demonstration bereit.

 

Der leitende Arzt der Anästhesiologie, Erik Steffens, hob ebenfalls die Qualitätsverbesserung hervor. In seinen Ausführungen zu neuen Techniken und Erkenntnissen in der Medizin ging er auf Fragen wie „Welche Einflussmöglichkeiten hat der Anästhesist? Wie kann der Patient profitieren?“ ein und kam zu dem Schluss: „Wir machen es nicht anders als die Uniklinik. Die Patienten sind bei uns gut versorgt.“

Oeffentlicher Anzeiger, 6. November 2018

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