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Pressespiegel

Nach der Krankheit schneller zurück in den Alltag

06.06.2017, GZG bietet jetzt auch tagesklinische neurologische Rehabilitation

MEISENHEIM. Das Gesundheitszentrum Glantal (GZG) auf dem Liebfrauenberg bietet seit April auch tagesklinische neurologische Rehabilitation an. Günter Drescher aus Meisenheim war der erste Patient, der in den Genuss dieser intensiven Reha-Behandlung kam, die dem Patienten helfen kann, nach der Krankheit schneller in den Alltag und zu einem selbstbestimmten Leben zurückzufinden.

Nach einem leichten Schlaganfall – der zweite innerhalb eines halben Jahres – und dreiwöchigem Krankenhausaufenthalt waren bei Günter Drescher Defizite in der linken Hand und diverse Schwierigkeiten zurückgeblieben, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränkten.

„Wir erstellen nun ein maßgeschneidertes Konzept für Herrn Drescher. Wir machen eine Analyse zu den Fähigkeitsstörungen und wie wir diese Defizite positiv beeinflussen können durch Medikamente, moderne PC-gestützte Behandlungsverfahren, Physiotherapie, ergotherapeutische und medizinische Trainingstherapien. Dazu zählen beispielsweise auch Vorträge über die Krankheit und die Ernährung. Denn wir behandeln nicht nur die linke Hand, sondern den ganzen Menschen“, erklärt Dr. Khalil Anton Assaf, Chefarzt der Neurologischen Rehabilitation im GZG.

Die Reha-Patienten kommen morgens um 9 Uhr in die Klinik, werden individuell und intensiv behandelt und fahren gegen 15 Uhr oder später wieder nach Hause. Sie müssen nicht im Krankenhaus übernachten, sie können daheim im eigenen Bett schlafen und somit auch ihre Verbindlichkeiten im häuslichen oder beruflichen Umfeld wahrnehmen – soweit möglich.

„Eine neurologische Reha-Behandlung ist die Fortführung der im Akutbereich begonnenen Versorgung, Diagnostik und Therapie des Patienten. Nach Diagnose und Behandlungsbeginn im Akutkrankenhaus sollen dann die oftmals schweren Krankheitsfolgen und neurologischen Ausfälle in der Reha-Klinik behandelt, gelindert oder kompensiert werden“, so Dr. Assaf.

Er sieht die tagesklinische Rehabilitation als ganz wichtigen Schritt in Richtung individuelle, nachhaltige Reha-Behandlung nach modernsten Erkenntnissen, beispielsweise mit Elektrostimulationsgeräten, die im GZG Meisenheim erfolgreich etabliert sind. Die Reha soll gemäß dem Motto „Ich bin keine Diagnose, sondern ein Mensch“ die zentrale Aufgabe übernehmen, den Genesungsprozess zum Erfolg zu führen, Komplikationen abzuwenden und schwere Folgen der Krankheit zu lindern. Die moderne und kompetente Akutneurologie unter der Führung der Ärztlichen Direktorin und Chefärztin der Akutneurologie Dr. Ulrike von der Osten-Sacken und das angegliederte Medizinische Therapiezentrum (MTZ) Hans Linn im Untergeschoss des Gebäudes bieten laut Dr. Assaf die besten Voraussetzungen dazu.

Günter Drescher (75) sagt: „Ich bin sehr froh, dass die Krankenkasse die ambulante Reha genehmigt hat und ich diese hier in Meisenheim in naher Umgebung von meinem Zuhause machen konnte. Die Reha im GZG in Verbindung mit dem MTZ ist sehr zu empfehlen. Ich würde sie jederzeit wieder hier oben machen.“

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 6. Juni 2017

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