Zu den Inhalten springen

Navigation

Suche

Servicenavigation

Funktionen

| Schriftgröße
 

Kontextnavigation

Pressespiegel

MRT-Diagnostik im Meisenheimer Gesundheitszentrum Glantal

06.12.2016, Medizinisches Gerät für mehr als 1,5 Millionen Euro angeschafft

MEISENHEIM. Gute Nachrichten aus dem Gesundheitszentrum Glantal (GZG): Das Krankenhaus auf dem Liebfrauenberg verfügt nun über einen Magnetresonanztomografen (MRT), auch Kernspintomograf genannt. Damit bestehen dort jetzt neue Behandlungsmöglichkeiten und die Qualität der Patientenversorgung steigt weiter. Die Gesamtinvestition für die Beschaffung und den Einbau des neuen MRT betrug mehr als 1,5 Millionen Euro.

Der in Meisenheim eingebaute MRT ist ein modernes System, welches zur klinischen Diagnostik optimal eingesetzt werden kann. Rachid Aztout, Distrikt Manager der Firma Philips, wies bei der Übergabe auch auf den medizinischen Komfort des Medizingerätes hin. Der extra große Durchmesser des Tunnels (70 Zentimeter), die automatisierten Sprachkommandos (in 30 Sprachen ausführbar) sowie die beruhigende musikalische Begleitung während der Diagnostik sollen dazu führen, dass sich der Patient während der Untersuchung wohl fühlt.

Künftig können auch ambulante Patienten aus der Region MRT-Untersuchungen im Meisenheimer Gesundheitszentrum in Anspruch nehmen. Hierbei arbeitet das Krankenhaus mit der Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin Dr. Dietz und Kollegen in Idar-Oberstein zusammen. Dietz lobte bei der Inbetriebnahme die bereits bestehende Zusammenarbeit mit dem Meisenheimer Krankenhaus im Bereich der Teleradiologie und freut sich auf die neue Herausforderung seiner Praxis in den Räumlichkeiten des GZG. Die Kernspintomografie wird bei den stationären Patienten ab sofort eingesetzt. Den Start der ambulanten Patientenversorgung planen die Praxis Dr. Dietz und das Krankenhaus zu Beginn des nächsten Jahres.

Der MRT wurde bereits Mitte Oktober durch die dafür vorbereitete Außenwand an der Westseite des Gebäudekomplexes eingebaut. Hierzu wurden Teile der Gebäudehülle entfernt, sodass das Gerät mittels Kran und Schwerlastgerüst ins Krankenhaus eingebracht werden konnte. Sowohl Bauleitung als auch die Bereichsleitung Bau im LKH beschrieben das Zusammenspiel der externen Firmen als sehr gut und bedankten sich für die pünktliche Inbetriebnahme unter Einhaltung der Kosten.

Der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses und Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz, Dr. Gerald Gaß, beschrieb die feierliche Inbetriebnahme des MRT als einen guten Tag für das GZG, für das Landeskrankenhaus, für Meisenheim und die gesamte Region im Nordpfälzer Bergland. Er bezeichnete diesen Schritt als einen weiteren Meilenstein hin zu einer sektorenübergreifenden Versorgung, die sich Meisenheim bereits seit Inbetriebnahme des Neubaus im Jahr 2015 auf die Fahne geschrieben hatte. Auf die medizinische Bedeutung der Maßnahme wies Dr. Ulrike von der Osten-Sacken, ihres Zeichens Ärztliche Direktorin des Gesundheitszentrums, hin. Durch das hochmoderne Medizingerät könne zukünftig eine bessere und schnellere Diagnose der Erkrankungen vorgenommen werden. Entfallen werde der zeit- und kostenaufwendige Transport stationärer Patienten in entfernte Radiologien mittels Taxi oder Krankenwagen. Von der nun möglichen radiologischen Untersuchung profitieren insbesondere Schlaganfallpatienten sowie Patienten mit Multipler Sklerose. Die kontinuierliche Überwachung betroffener Patienten (hinsichtlich neuer MS-Herde und der meistens einhergehenden Abnahme des Hirnvolumens) ermöglicht eine bessere Diagnostik und damit eine individuell angepasste Therapie.

Öffentlicher Anzeiger, 6. Dezember 2016

© Gesundheitszentrum Glantal 2017 | Impressum | Haftungsausschluss