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Pressespiegel

Diagnose von Erkrankungen gelingt besser und schneller

15.11.2016, MRT Medizinisches Gerät für mehr als 1,5 Millionen Euro angeschafft

MEISENHEIM Das Gesundheitszentrum Glantal (GZG) verfügt nun über einen Magnetresonanztomografen (MRT), auch Kernspintomograf genannt. Damit bestehen jetzt völlig neue Behandlungsmöglichkeiten für das Krankenhaus auf dem Liebfrauenberg. Der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses und Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz, Dr. Gerald Gaß, feierte die Inbetriebnahme des MRT „als einen guten Tag für das GZG, für das Landeskrankenhaus, für Meisenheim und die gesamte Region im Nordpfälzer Bergland“. Die Gesamtinvestition für die Beschaffung und den Einbau des neuen Gerätes betrug mehr als 1,5 Millionen Euro.

Gaß schilderte diesen Schritt als einen weiteren Meilenstein hin zu einer sektorenübergreifenden Versorgung, die sich Meisenheim bereits seit Inbetriebnahme des Neubaus im Jahr 2015 auf die Fahne geschrieben hatte. Auf die medizinische Bedeutung wies Dr. Ulrike von der Osten-Sacken hin. Die Ärztliche Direktorin des GZG sagte, dass durch das hochmoderne Medizingerät zukünftig eine bessere und schnellere Diagnose der Erkrankungen vorgenommen werden könne. Entfallen werde der zeit- und kostenaufwendige Transport stationärer Patienten in entfernte Radiologien mittels Taxi oder Krankenwagen. Von der nun möglichen radiologischen Untersuchung profitieren insbesondere Schlaganfallpatienten sowie Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Die kontinuierliche Überwachung betroffener Patienten hinsichtlich neuer MS-Herde und der meistens damit einhergehenden Abnahme des Hirnvolumens ermögliche eine bessere Diagnostik und damit eine individuell angepasste Therapie.

Künftig werden auch ambulante Patienten aus der Region MRT- Untersuchungen im Meisenheimer Gesundheitszentrum in Anspruch nehmen können. Hierbei arbeitet das Krankenhaus mit der Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin Dr. Dietz und Kollegen in Idar-Oberstein zusammen. Dietz lobte bei der Inbetriebnahme die bereits bestehende Zusammenarbeit mit dem Meisenheimer Krankenhaus im Bereich der Teleradiologie und freut sich auf die neue Herausforderung seiner Praxis in den Räumlichkeiten des GZG. Der MRT wurde bereits Mitte Oktober durch die dafür vorbereitete Außenwand an der Westseite des Gebäudekomplexes eingebaut. Hierzu wurden Teile der Gebäudehülle entfernt, sodass der MRT mittels Kran und Schwerlastgerüst ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Sowohl Bauleitung als auch die Bereichsleitung Bau im LKH beschrieben das Zusammenspiel der externen Firmen als sehr gut und bedankten sich für die pünktliche Inbetriebnahme unter Einhaltung der Kosten. Der in Meisenheim eingebaute MRT ist ein modernes System, das zur klinischen Diagnostik eingesetzt werden kann. Rachid Aztout, Distrikt Manager des Herstellers Philips, wies bei der Übergabe auch auf den medizinischen Komfort des Medizingerätes hin. Der extra große Durchmesser des Tunnels (70 Zentimeter), die automatisierten Sprachkommandos (in 30 Sprachen ausführbar) sowie die beruhigende musikalische Begleitung während der Diagnostik sollen dazu führen, dass sich der Patient während der Untersuchung wohlfühlt. Die Kernspintomografie wird bei den stationären Patienten ab sofort eingesetzt. Den Start der ambulanten Patientenversorgung planen die Praxis Dr. Dietz und das Krankenhaus zu Beginn des nächsten Jahres. Am 16. November findet eine Informationsveranstaltung für die niedergelassenen Ärzte in der Region statt, bei der über die neuen diagnostischen Möglichkeiten informiert wird.

Öffentlicher Anzeiger, 15. November 2016

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