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Pressespiegel

Reanimation wurde realitätsnah geübt

18.05.2016, Gesundheit Beim Internationalen Tag der Pflegenden erhielten Schüler im GZG tiefe Einblicke ins Berufsbild

MEISENHEIM Erstmals hat sich das Gesundheitszentrum Glantal (GZG) am Internationalen Tag der Pflegenden beteiligt. Pflegedirektor Ingolf Drube und Yvonne Wegner, Stabsstelle Pflegeentwicklung und Qualitätsmanagement, die in Zusammenarbeit mit der Pflege die Angebote des Tages organisiert hatte, konnten zufrieden sein. Auch die Schüler nahmen den Aktionstag durchweg positiv wahr.

An fünf Stationen konnten sich die Jugendlichen über Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Pflege in der Akutbehandlung, Wundmanagement und Händehygiene, Pflege und Rehabilitation sowie die Aufgaben einer Operationsschwester oder eines OP-Pflegers informieren.

Knapp 50 Schüler der Realschulen plus aus Meisenheim und Bad Sobernheim, der Fachoberschule Lauterecken-Wolfstein und des Paul-Schneider-Gymnasiums Meisenheim nutzten die Chance, von den Pflegenden Informationen und persönliche Eindrücke zu erhalten. Dabei durften sie auch selbst Hand anlegen, beispielsweise bei der Reanimation einer Person an einer speziell entwickelten Übungspuppe, die technisch sehr ausgefeilt ist und entsprechende Reaktionen zeigt. Verena Lenhard und Irena Engraf leiteten interessierte Schüler bei der Reanimation an und informierten auch über die technischen Geräte oder die Patientendokumentation ohne Papier in digitaler Form.

„Man hat gemerkt, dass sich die Jugendlichen schon mit der Berufsfindung beschäftigt haben, ihre Fragen gingen in die Tiefe. Das Interesse ist groß, wir werden nächstes Jahr wieder Schüler einladen“, versprach Yvonne Wegner. Sie empfahl den Jugendlichen Praktika im Vorfeld, um herauszufinden, ob der Pflegeberuf auch für sie geeignet ist.

Pflegedirektor Ingolf Drube möchte weiterhin Pionierarbeit leisten und den Pflegeberuf aufwerten. „Der Pflegetag war ein guter Anfang. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten und Rückfragen von Lehrern, ob wir auch in die Schulen kommen und die Schüler vor Ort informieren könnten“, sagte Drube.

Öffentlicher Anzeiger, 18. Mai 2016

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