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Pressespiegel

Gesundheitszentrum Glantal: Neuer Pflegedirektor ab 1. April

29.03.2016, Personalie Ingolf Drube hat alle Stationen einer Pflegekarriere durchlebt

MEISENHEIM Ingolf Drube ist ab Freitag, 1. April, neuer Pflegedirektor des Gesundheitszentrums Glantal in Meisenheim. Er folgt auf Klaus Clemens, der nach mehr als einem Jahrzehnt in dieser Funktion Anfang Februar in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Die Vita des 1969 in der Nähe von Oschersleben geborenen Drube ist beeindruckend: Nach der Militärzeit und einer Tätigkeit im Kohlebergbau studierte er Informatik, bis er seine Liebe zum heutigen Beruf entdeckte. Ab 1992 absolvierte Ingolf Drube eine Krankenpflegeausbildung und arbeitete sich sukzessive nach oben. In den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden war er stellvertretender Stationsleiter, Stationsleiter, Bereichsleiter und schließlich Teamleiter des Pflegecontrollings. Es folgten unter anderem eine Ausbildung zum Mentor, die Weiterbildung zur Leitung einer Station und ein Mitarbeitercoaching. 2012 erwarb er den Bachelor in Pflegemanagement/Pflegeleitung in Jena, qualifizierte sich zur Verantwortlichen Pflegekraft sowie zur Leitenden Pflegefachkraft. 2013 wurde er Leiter der Fachabteilung Pflegecontrolling am Kantonsspital Aarau (Schweiz). 2015 erlangte er in Jena den Master in Pflegewissenschaft/Pflegemanagement mit dem Schwerpunkt Advanced Nursing Practice.

Dass Drube sämtliche Stationen einer Pflegekarriere absolvierte, zieht sich wie ein Leitfaden durch seine Arbeit. „Ich möchte nie etwas machen, ohne zu wissen, was an der Basis geschieht“, sagt er. Das will er auch im GZG beibehalten. Pflegecontrolling ist ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Damit, so Drube, kann man begründen, was die Pflege ausmacht, und aufzeigen, was tatsächlich geleistet wird. Er setzt sich für patientenorientierte Versorgungsansätze ein und denkt in die Zukunft: Durch die demografische Entwicklung werden die Patienten älter und gebrechlicher, gleichzeitig wird es schwerer, qualifiziertes Personal zu finden.

Ein patientenorientierter Versorgungsansatz richtet sich am Bedarf des Patienten aus. Das bringt dem Patienten einen großen Nutzen und führt am Ende zum finanziellen Benefit für das Haus. Dabei ist Ingolf Drube daran gelegen, mit allen Berufsgruppen im klinikübergreifenden Versorgungsprozess eng zusammenzuarbeiten: „Es muss alles ineinander greifen.“ Diese Berufsauffassung brachte ihn dazu, sich auf die Stelle des Pflegedirektors zu bewerben. Er sieht das Landeskrankenhaus als ein Unternehmen, das sich an den Bedürfnissen der Patienten orientiert und offen ist, neue Wege zu gehen.

Öffentlicher Anzeiger, 29. März 2016

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