Zu den Inhalten springen

Navigation

Suche

Servicenavigation

Funktionen

| Schriftgröße
 

Kontextnavigation

Pressespiegel

Patientin lobt Krankenhaus überschwänglich

09.10.2015, Gesundheitszentrum 52-Jährige „total begeistert“ über Behandlung nach Knöchelbruch am Samstagabend

MEISENHEIM Nicht immer klingen Geschichten aus dem Krankenhaus so positiv wie die von Tina Berndt aus Einöllen. Sie weiß gar nicht genau, was eigentlich passiert ist. „Es kam noch nicht mal zu einem richtigen Sturz. Ich bin einfach auf den beiden letzten Treppenstufen so unglücklich umgeknickt, dass ich mir eine Innen- und Außenknöchelfraktur zugezogen habe. Und ich wusste gleich: Das muss operiert werden“, berichtet die Krankenschwester, die für die Sozialstation Lauterecken/ Wolfstein tätig ist.

Ihr Mann rief den Rettungswagen, der auch innerhalb kurzer Zeit eintraf. Der Rettungsassistent empfahl ihr das Gesundheitszentrum Glantal, was sie im Nachhinein als absolut gute Wahl wertet. „Das Meisenheimer Krankenhaus hatte ich bisher hauptsächlich mit der Neurologie in Verbindung gebracht, an die Innere oder Chirurgie habe ich überhaupt nicht gedacht. Aber es lief hier alles vorbildlich. Ich bin total begeistert“, schwärmt die 52-Jährige.

Tina Berndt traf gegen 20.35 Uhr am Samstagabend mit dem Rettungswagen in der Zentralen Patientenaufnahme im Meisenheimer Krankenhaus auf dem Liebfrauenberg ein. „Ich wurde gleich geröntgt, und nachdem Dr. Amin die Bilder angeguckt hatte, bereitete er umgehend die Operation vor. Zum Glück hatte ich noch nicht zu Abend gegessen, sodass auch die Narkose kein Problem war. Wir wollten auf der Tiefenbacher Kerwe etwas essen. Doch dort kam ich ja nicht mehr an“, schmunzelt die Krankenschwester, die statt auf der Kerwe auf dem OP-Tisch landete. Als sie kurz nach Mitternacht aus der Narkose erwachte, hatte sie die erste Operation in ihrem Leben ohne Komplikationen hinter sich.

Berndt betont immer wieder: „Ich bin froh, dass ich auf den Vorschlag des Rettungsassistenten gehört und das Meisenheimer Krankenhaus gewählt habe. Ich fühle mich hier total gut aufgehoben und versorgt.“ Mit Physiotherapeuten aus der Praxis im Untergeschoss des Gesundheitszentrums Glantal übte sie das Laufen mit Gehhilfen und vor allem das Treppensteigen, ohne den Fuß zu belasten. Denn sie durfte schon eine knappe Woche nach der Operation nach Hause. Die Orthese muss sie aber noch sechs Wochen tragen.

Von dieser modernen Alternative zum Gipsverband ist Tina Berndt ebenfalls begeistert. „Ich kann die Orthese zwischendurch ausziehen und durch das Vakuumkissen selbst einstellen, wie fest sie am Fuß und Unterschenkel sitzt. Sie hat mehrere Vorteile gegenüber einem Gipsverband“, stellt sie fest.

Von der medizinischen Versorgung abgesehen, fühlte sich die 52-Jährige nach eigenen Angaben von Luxus umgeben mit dem modernen, verstellbaren Krankenbett im hellen freundlichen Zimmer, Radio, Fernseher, Handy am Bett und Sonnenschein durchs Fenster. Ihre Besucher meinten immer wieder: „Du hast es aber schön hier.“

Pflegedirektor Klaus Clemens, der an diesem Abend ebenfalls Dienst schob, erklärt dazu: „Durch die Zentrale Patientenaufnahme ist immer gewährleistet, dass sowohl für ambulante als auch für stationäre Fälle ein Ansprechpartner vor Ort ist. Je nach Erkrankung oder Verletzung wird der Patient vom zuständigen Arzt untersucht und behandelt. Im neuen Haus haben die diensthabenden Ärzte und medizinisch-technischen Assistenten von Röntgen/CT und Labor Anwesenheitsdienst, sodass diese Untersuchungen und notwendigen Maßnahmen sofort und ohne Zeitverlust durchgeführt werden können. Im Falle von Frau Berndt wurden alle Vorbereitungen zur Operation innerhalb von einer Stunde durchgeführt.“

Clemens sieht eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu früher: „Im alten Haus hatten alle diensthabenden Mitarbeiter Rufbereitschaft. Das heißt, die Mitarbeiter wurden nach Eintreffen des Patienten in der Klinik zu Hause angerufen und kamen dann erst in die Klinik. Das System war sehr zeitaufwendig und sorgte oft für Unverständnis bei Patienten.“ kx

Öffentlicher Anzeiger, 9. Oktober 2015

© Gesundheitszentrum Glantal 2017 | Impressum | Haftungsausschluss