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Pressespiegel

Mitarbeiterin sorgt für Premiere auf dem Liebfrauenberg

25.09.2015, Pinselgeschichten Die Erzieherin Petra Ruznicki stellt als Erste im Gesundheitszentrum aus

MEISENHEIM Petra Ruznicki hat ihre Kunst schon oft ausgestellt. Doch wenn sie an die Vernissage am Freitag, 2. Oktober, um 18 Uhr denkt, wird sie etwas nervös. Die gebürtige Meisenheimerin ist Erzieherin im Sprachheilzentrum auf dem Liebfrauenberg. Das gehört zum benachbarten Gesundheitszentrum Glantal, und dort zeigt sie ihre Malereien unter dem Titel „Pinselgeschichten“.

„Ich arbeite seit 25 Jahren im Sprachheilzentrum und komme aus Meisenheim. Natürlich ist es eine ganz besondere Ausstellung, wenn mich langjährige Kollegen von einer ganz anderen Seite kennenlernen“, sagt sie.

In der regionalen Szene ist Ruznicki keine Unbekannte. Seit 2006 stellt sie ihre Bilder zur Schau. Ob Bad Kreuznach, Bingen oder Idar-Oberstein – die Arbeiten der Erzieherin sind anerkannt. Sogar in Frankreich wurden ihre Werke schon bewundert. Von Freitag, 2. Oktober, bis zum 18. Dezember sind ihre vielfältigen Malereien nun im Gesundheitszentrum Glantal zu sehen.

Auch für die Verantwortlichen im Krankenhaus ist die Ausstellung von Petra Ruznicki etwas Besonderes. Es ist die erste ihrer Art in der Einrichtung, die seit dem 3. Januar dieses Jahres geöffnet ist.

Große Bandbreite an Techniken

Ruznicki zeigt mehr als 30 Bilder. Dank ihrer langjährigen künstlerischen Ausbildung unter anderem bei Karlheinz Brust (Kirn) hat sie sich eine hohe Bandbreite an Techniken angeeignet, die von Radierungen über Zeichnungen bis hin zu Aquarellen reicht. In ihren Bildern verarbeitet sie nicht nur eigene Erlebnisse, sondern im Wesentlichen Eindrücke ihrer vielen Reisen – eine zweite Leidenschaft der Künstlerin. „Schwerpunkte meiner Arbeit sind die figürliche und freie Komposition, Landschaften und Stillleben.“ Die Recherche dafür führt Ruznicki auch in entlegene Gegenden in Ländern wie Peru, Ecuador, Kenia oder Südafrika.

Faszination Wasser

Dabei wendet sie sich besonders gern dem Element Wasser zu, das sie als faszinierend und bedrohend zugleich empfindet und entsprechend darstellt. „Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Element Wasser ist in meinen Werken häufig zu entdecken: Ob es die Trinkwasserproblematik in erschreckend vielen Ländern ist, Schiffe und Fischer im Wandel der Zeit oder auch Naturgewalt und Lebensraum Meer. Diese multiplen Facetten des Wassers – von lebensnotwendig bis zu lebensbedrohlich und zerstörerisch – inspirieren mich.“

Auch tanzende Menschen sind für Petra Ruznicki eine Inspiration. „Diese Dynamik versuche ich einzufangen, ohne dass die Beweglichkeit und Lebendigkeit erstarrt. Das genaue Beobachten und Studieren meiner Umwelt ist die Basis meiner Werke“, erklärt die Meisenheimerin, die es kaum erwarten kann, dass es endlich losgeht.

Öffentlicher Anzeiger, 25. September 2015

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