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Pressespiegel

In neuen Räumen fehlt noch Routine

23.01.2015, Gesundheitszentrum Umzug der Glantal-Klinik ist vollbracht – Kinderkrankheiten werden ausgemerzt

MEISENHEIM Vor knapp drei Wochen sind die Patienten von den beiden alten Betriebsstätten der Glantal-Klinik „Hinter der Hofstadt“ und „Liebfrauenberg“ in den Neubau umgezogen, der in unmittelbarer Nachbarschaft der Neurologie und des Sprachheilzentrums in zweijähriger Bauzeit auf dem Liebfrauenberg entstanden ist. Nun müssen sich die Mitarbeiter dort einleben.

Träger der Einrichtung ist die Landeskrankenhaus Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) mit Sitz in Andernach. Die Investition in Höhe von 42 Millionen Euro wird vom Land Rheinland-Pfalz mit rund 28 Millionen bezuschusst. Der Umzug ging rasch und reibungslos vonstatten, jetzt läuft die weitaus schwierigere Phase. Nicht nur die Mitarbeiter aus bislang zwei Betriebsteilen müssen sich unter einem Dach in neuer Umgebung in die Gegebenheiten und Prozesse einarbeiten sowie auch zueinanderfinden, es gilt auch, den gesamten Klinikablauf zu strukturieren und die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen geregelten Arbeitsablauf zu optimieren, was sich nicht immer einfach gestaltet und die Verantwortlichen nahezu täglich vor neue Herausforderungen stellt.

Während der kaufmännische Direktor Stephan Backs es „geradezu super“ findet, was beim Umzug und danach geleistet wurde und wird, berichten potenzielle Patienten beispielsweise von Ausfällen bei der Telefonanlage, von nicht mehr gültigen Rufnummern und Adressenangaben im Internet. Andere suchten am Wochenende die Bereitschaftsdienstzentrale Glan im neuen Gesundheitszentrum Glantal auf dem Liebfrauenberg und mussten unverrichteter Dinge umkehren, weil diese noch gar nicht umgezogen ist und sich derzeit noch im Altbau der Glantal-Klinik Hinter der Hofstadt befindet. Dort ist zwar der Haupteingang verschlossen, ein Schild weist jedoch den Weg zum Seiteneingang, der zur Bereitschaftsdienstzentrale Glan (BZG) führt.

Es könne noch zwei bis drei Wochen dauern, bis die technischen Voraussetzungen geschaffen seien und die BZG ebenfalls auf den Liebfrauenberg umziehen könne, informiert Backs. Er räumt ein, dass es anfangs Probleme mit der neuen Telefonanlage gab, die jedoch mittlerweile behoben seien. Anrufer, die die Nummer 06753/9100 gewählt haben, kommen laut Backs nun in der Zentrale an und werden von dort weiterverbunden. Daher ist die Telefonzentrale derzeit doppelt besetzt. Er räumt auch ein, dass noch Restarbeiten in und außerhalb des Gebäudes zu erledigen sind. „Man kann vieles planen, aber jetzt muss das Feld bestellt werden. Es gibt wahrscheinlich kaum einen Umzug, bei dem direkt alles an Ort und Stelle steht und auf Anhieb funktioniert. Wir haben mit dem ersten Wurf sozusagen 90 Prozent auf den Punkt gebracht. Jetzt arbeiten wir daran, auch noch den Rest der To-do-Liste abzuhaken. Es wird sicherlich noch bis Ostern dauern, bis Routine im Arbeitsablauf eingekehrt ist, aber wir sind guter Dinge“, prognostiziert Backs.

Öffentlicher Anzeiger, 23. Januar 2015

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