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Pressespiegel

"Kunst am Bau" soll beruhigende Wirkung auf Patienten haben

05.11.2013, Bewerbungsverfahren für die künstlerische Ausgestaltung (von Klaus Dietrich)

Die meisten Menschen betreten mit gemischten Gefühlen ein Krankenhaus. Deshalb soll die „Kunst am Bau“ in der neuen Glantal-Klinik eine beruhigende Wirkung ausstrahlen. Das wünscht sich Verwaltungsdirektor Stephan Backs.

Der Rohbau des neuen Gesundheitszentrums ist fertig, das Richtfest gefeiert. Jetzt führt das Landeskrankenhaus (AöR), Träger der Glantal-Klinik, im Namen des Landes Rheinland-Pfalz ein offenes Bewerbungsverfahren mit anschließendem beschränkten Wettbewerb für die künstlerische Ausgestaltung des Neubaus „Gesundheitszentrum Glantal“ in Meisenheim durch. Für das Bewerbungsverfahren ruft das Landeskrankenhaus Künstler und Kunsthandwerker zur Teilnahme auf.

„Der Neubau soll über das Kunstwerk mit der Region verbunden werden“, so Stephan Backs. Er möchte einen „beruhigenden Einstieg in das Thema Krankenhaus“ realisiert haben. Standort des Kunstwerks wird der Außenbereich des Haupteingangs des Klinikneubaus sein. Die Fläche ist von Zufahrtswegen für Kraftfahrzeuge, Durchgangsverkehr und Fußgängerwegen durchzogen und wird von Patienten, Besuchern und Beschäftigten frequentiert. Neben dem Eingang befindet sich eine öffentliche Cafeteria, die sich mit einer Terrasse in den Außenbereich auf dem Liebfrauenberg öffnet.

Das Landeskrankenhaus erwartet „eine künstlerische Intervention, die diesem Bereich die für seine Nutzung als Eingangs- und Verweilbereich notwendige atmosphärische Unterstützung bietet und zur Identifikation mit dem Ort beiträgt“. Es kann mit den Mitteln der Installation, der Landschaftskunst, der Bildhauerei oder der Lichtkunst gearbeitet werden. Den Umfang soll der Bearbeiter selbst bestimmen. Auch eine Öffnung zu der umgebenden, nordpfälzischen Landschaft ist möglich.
Gewünscht ist eine Arbeit, die Bezug auf die Landschaft sowie das Gebäude nimmt und eine ruhige Zone schafft, die zur Kommunikation und zum Verweilen einlädt, für Ankommende eine offene, angenehme Atmosphäre schafft. Eine Einflussnahme auf die Planung der Außenanlagen ist teilweise noch möglich.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs sollen über einen besonderen Bezug zu Rheinland-Pfalz verfügen – sei es als Geburtsort, als Wohnsitz, durch ein Studium oder längere Wohndauer. Für nähere Auskünfte steht allen Interessenten die Projektleiterin im Landeskrankenhaus, Christina Simfeld, Tel. 02632/407-5357 gerne zur Verfügung. Die ausführlichen Teilnahmevoraussetzungen können jederzeit im Internet (www.landeskrankenhaus.de) unter „Gesundheitszentrum Glantal“ aufgerufen werden. Das Landeskrankenhaus freut sich auf zahlreiche Interessenten, um aus einem möglichst großen Kreis der Bewerber die Teilnehmer für den Wettbewerb auszuwählen.

Für Verwaltungsdirektor Backs eröffnet sich die Chance, durch ein ansprechend gestaltetes Entree ein insgesamt günstiges Klima im Gesundheitszentrum zu schaffen

Öffentlicher Anzeiger, 5. November 2013

 

Am Haupteingang des neuen Gesundheitszentrums soll das Kunstwerk für eine angenehme und einladende Atmosphäre sorgen.
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