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Pressespiegel

Richtkranz weht über der Meisenheimer Glantal-Klinik

26.10.2013, Zeit- und Kostenplan wurden eingehalten

Nach 13 Monaten Bauzeit konnte auf dem Liebfrauenberg Richtfest für das neue Gesundheitszentrum Glantal-Klinik gefeiert werden. Der Neubau begann am 21. September 2012 mit dem symbolischen ersten Spatenstich. Das neue Gesundheitszentrum entsteht mit einem Investitionsvolumen von rund 42 Millionen Euro, von denen 21,8 Millionen vom Land Rheinland-Pfalz beigesteuert werden. Auf 7900 Quadratmetern Fläche wird es über 120 Krankenhausbetten für die neurologische Akutversorgung mit Schlaganfalleinheit, für Innere Medizin und Chirurgie geben. Hinzu kommen 30 Betten für die neurologische Rehabilitation. Diese Leistungen werden ausschließlich in Ein- und Zweibettzimmern angeboten.

Vorbild und Blaupause
Dem Richtfest wohnten über 200 Gäste bei. Ihnen rief Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer Landeskrankenhaus, zu: „Wenn ein Krankenhausgebäude komplett neu errichtet werden kann, ergeben sich damit Chancen für die nachhaltige Sicherung der Gesundheitsversorgung in der gesamten Region. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium hat das Landeskrankenhaus deshalb bereits vor Beginn der Bauarbeiten ein Zukunftskonzept für die Gesundheitsversorgung in Meisenheim und seiner Region entwickelt und schrittweise realisiert“, sagte Dr. Gaß weiter. „Neben der bereits 2011 erfolgten Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums Conmedico Glantal wird das neue Gesundheitszentrum über eine interdisziplinäre Grundversorgungsabteilung mit Behandlungsmöglichkeiten auf den Gebieten Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Orthopädie und Urologie verfügen“, ging Dr. Gaß ins Detail. „Die Zielstellungen und das Konzept zum Umbau des Meisenheimer Krankenhauses zu einem ambulant stationären Gesundheitszentrum wurden breit kommuniziert und zur Mitarbeit ausdrücklich eingeladen. Das Projekt ist Vorbild und Blaupause für den gesamten ländlichen Raum in Rheinland-Pfalz“, so Dr. Gaß weiter.

Die Inbetriebnahme des neuen Gesundheitszentrums ist für Ende des Jahres 2014 vorgesehen. Man gehe davon aus, dass auch der weitere Innenausbau zeitgerecht durchgeführt und der geplante Eröffnungstermin eingehalten wird. „Die Patientinnen und Patienten werden dann auf dem Liebfrauenberg ein erweitertes, hoch qualifiziertes Versorgungsangebot unter einem Dach vorfinden“, sagte Dr. Gaß abschließend.

Ein Muster für die Zukunft
„Das Richtfest für das neue Gesundheitszentrum ist ein ganz besonderer Tag. Ich bin sehr froh, heute dabei sein zu dürfen“, sagte Alexander Schweitzer. Der Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz nannte die neue Klinik „ein Muster für Krankenhausplanungen in der Zukunft für ländliche Standorte“. „Die meisten Menschen in Deutschland leben in ländlichen Gebieten, was auch hohe Ansprüche an die pflegerische Versorgung verlangt, die hier ebenfalls gewährleistet ist“, vertiefte Schweitzer. So werde man auch der Tatsache gerecht, dass es einen hohen Zuwachs an älteren Menschen der Generation 60 plus gibt. Dies alles verlange aber auch eine noch stärkere sektorenübergreifende Zusammenarbeit der Medizin, wofür in Meisenheim ebenfalls ein Beispiel geschaffen würde, freute sich der Schweitzer.

Stadtbürgermeister Werner Keym zeigte sich ebenfalls sehr angetan vom Neubau und dem Richtfest. „Wir freuen uns in Meisenheim alle über den Neubau der Klinik und sind gespannt, wie hier auf dem Liebfrauenberg alles weitergehen wird“, sagte er. In der Bodenplatte des Neubaus versenkten Staatsminister Alexander Schweitzer und Dr. Gerald Gaß eine Kapsel mit Zeitdokumenten.

Den Richtspruch brachte Bodo Schulz, Chef der bauausführenden Firma Dillig aus Simmern, aus. Ärztliche Direktorin Dr. Ulrike von der Osten-Sacken und Pflegedirektor Klaus Clemens zogen auf dem Baukran unter Anleitung des Kranführers den Richtkranz noch oben und schwenkten ihn mit dem Kranausleger einmal über den gesamten Neubau.

Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 2013

 

Beim Richtfest freuten sich (v.l.n.r.): Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß, Minister Alexander Schweitzer, Verwaltungsdirektor Stephan Backs, Ärztliche Direktorin Ulrike von der Osten-Sacken, Belinda Fuchs, Direktorin Sprachheilzentrum, Architekt Martin Rieger und Personalratsvorsitzende Petra Gulla-Hesse.
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