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Pressespiegel

Im Oktober soll Richtfest gefeiert werden

08.08.2013, Die neue Glantal-Klinik in Meisenheim ist auf einem guten Weg - keine Beschwerden von Patienten (von Klaus Dietrich)

Polier Stefan Müller nimmt die Wetterkapriolen der vergangenen Wochen mit einigem Humor: "lieber schwitzen als frieren". Am Neubau der Glantal-Klinik auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg wird ohne Unterbrechung gearbeitet. Zwar sind während der Sommerferien einige Bauarbeiter weg, aber statt der sonst üblichen 30 Männer sind derzeit immerhin noch 25 im Einsatz. "Wir liegen ziemlich im Zeitplan, vielleicht eine Woche zurück. Aber die Architektin hat damit keine Probleme", stellt Polier Müller fest.

Klaus Clemens. Mitglied des Direktoriums der Glantal-Klinik, ist voll des Lobes über das Bauunternehmen Dillig aus Simmern: "wir haben mit der Firma einen guten Griff getan. Alles läuft ordentlich, sauber und geordnet. Das ist eine Baustelle, wie man sie sich wünscht." Clemens betont "das gute Miteinander mit den Leuten vom Krankenhaus".

Am 25. Oktober soll für das 40 Millionen Euro teure Vorzeigeprojekt des Landeskrankenhauses, des Trägers der Glantal-Klinik, Richtfest gefeiert werden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssen die Bauarbeiter weiterhin schwitzen. Wände und Decke des ersten Obergeschosses sowie Teile der Wände des Zweiten Obergeschosses sind fertig. Stefan Müller hat verschiedene Trupps eingeteilt, die sich auf ihre jeweiligen Bereiche konzentrieren können. Mitte September soll die Decke auf den Wänden liegen. Dann können die Dachdecker mit ihrer Arbeit anfangen. Das neue Krankenhaus auf dem Liebfrauenberg erhält ausschließlich begrünte Flachdächer.

Polier Stefan Müller ist seit 36 Jahren bei der Firma Dillig beschäftigt und Großbaustellen gewöhnt. Trotzdem hat der 52 jährige vor der jetzigen Aufgabe Respekt: "das ist schon ein Brocken, von der Fläche ein schöner Auftrag." Dass die Baustelle bis dato unfallfrei ist, macht Müller stolz. "Hoffentlich bleibt das so." Von seiten der Patienten der Glantal-Klinik liegen trotz des unvermeidbaren Baulärms und Staubs keine Beschwerden vor. Klaus Clemens berichtet: "Im Gegenteil, das Projekt wird gerade zugejubelt. Die Betten der Patienten befinden sich auf der anderen Seite. Die Patienten gehen oft nach vorn, um den Baufortschritt zu beobachten."

Von 7.00 Uhr bis 17:00 Uhr wird an der neuen Glantal-Klinik gearbeitet. Bei großer Hitze "nimmt die Akkuleistung bei uns nach 15:00 Uhr ab. Die Leistung ist dann nicht mehr voll da", erzählt Stefan Müller und erweckt dadurch das Mitgefühl von Klaus Clemens. Die Arbeiter müssen viel trinken, erfrischen sich manchmal mit Eis. Polier Müller sagt: "Wir haben zum Glück einen Vorteil gegenüber dem Straßenbau. Wir arbeiten nicht mit heißem Teer." Müller versteht es, seine Männer stets aufs Neue zu motivieren: "Das läuft. Jeder weiß genau, was zu machen ist."

Die neue Glantal-Klinik in Meisenheim soll Ende 2014 eingeweiht werden. Sie gilt als Modell für die qualitativ gute medizinische Versorgung des ländlichen Raums. Im neuen, hoch funktionalen Krankenhausgebäude finden die noch räumlich getrennten Betriebsteile zusammen. Die Glantal-Klinik hat dann 120 Betten für Neurologie, Chirurgie und Innere Medizin sowie 30 Rehabetten zu bieten. Auch die Notfallversorgung soll für die Region um Meisenheim weiterhin gewährleistet werden.

Öffentlicher Anzeiger, 8. August 2013

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