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Pressespiegel

Neubau der Klinik wächst unaufhaltsam

05.04.2013, Patienten und Mitarbeiter nehmen Beeinträchtigungen in der Bauzeit gelassen (von Klaus Dietrich)

Es ist kaum zu glauben: Obwohl am Krankenhausneubau auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg mit Hochdruck gearbeitet wird, gibt es keinerlei Beschwerden wegen Baulärm oder Staub – weder von Patienten und Mitarbeitern der Glantal-Klinik noch von Anliegern.

Der Blick aus dem obersten Stockwerk der Glantal-Klinik auf dem Liebfrauenberg zeigt: Die Bauarbeiten für das 2014 stehende Gesundheitszentrum gehen zügig voran.

Gisela Blättel, Bereichsleiterin Wirtschaftsdienste, Technik/Bau beim Landeskrankenhaus (AöR), freut sich über die Nerven schonende Bautätigkeit an der Glantal-Klinik. Zwar hinken die Arbeiten infolge des harten Winters im Zeitplan etwas hinterher, aber dies sei in den nächsten Monaten aufzuholen, ist sich Gisela Blättel sicher.

Zwei Drittel der Bodenplatte ist fertig. Dafür mussten etwa 135 Lkw-Ladungen an Material die Liebfrauenbergstraße hoch zur Baustelle gebracht werden, hat die Diplom-Ingenieurin berechnet. Das Betonieren des letzten Drittels der Bodenplatte soll in den nächsten zwei Wochen abgeschlossen sein. Allerdings muss das Wetter mitspielen. Die Entwässerung ist fast fertig. Die Hälfte der gegossenen Wände des Untergeschosses steht. Ein Viertel der Decke ist aufgesetzt. Die Arbeiten gehen nicht zuletzt deshalb so zügig voran, weil nun ein zweiter, stolze 45 Meter hoher Kran die Bauteile zielgenau von einem Ort zum anderen transportiert. Für die großen Kräne mussten spezielle Fundamente angelegt werden. Nur so kann die Baufirma ein sicheres Arbeiten gewährleisten. Die weithin sichtbaren Kräne sind zum Symbol für den Krankenhausneubau geworden.

Aus der Sicht von Gisela Blättel läuft das Großprojekt in geordneten Bahnen. Der Kostenplan werde eingehalten. Schließlich geht es um viel Geld. Das Land übernimmt 27 Millionen Euro der Gesamtkosten in Höhe von rund 40 Millionen Euro für das neue Gesundheitszentrum, das ein Modellprojekt für die medizinische Versorgung des ländlichen Raumes werden soll.

„Bei der Realisierung des Neubaus funktionieren die Abläufe gut", berichtet Diplom-Ingenieurin Blättel. Sie ist „angenehm überrascht, dass keine Beschwerden vorliegen. Wenn das so weitergeht, können wir sehr zufrieden sein." Trotz beengter Platzverhältnisse in der Glantal-Klinik, die sich im Umbruch befindet, „klappt das Zusammenspiel zwischen allen Beteiligten einwandfrei", konstatiert Blättel. Das sieht Klaus Clemens, Pflegedirektor der Glantal-Klinik, genauso. Ihm ist bislang keine Klage zu Ohren gekommen. Während der gesamten Bauzeit sind keine nächtlichen Arbeiten vorgesehen, was für Patienten und Mitarbeiter der Glantal-Klinik eine wohltuende Nachricht ist.

Klaus Dietrich, Öffentlicher Anzeiger, 5. April 2013

Die Bauarbeiten für das neue Gesundheitszentrum auf dem Liebfrauenberg gehen zügig voran. (Foto: Klaus Dietrich)
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