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Pressespiegel

Kinder und Kollegen lassen Reinhold Marx nur ungern ziehen

18.03.2013, Therapeutischer Direktor geht in den Ruhestand

Gut 100 Gäste haben mit Reinhold Marx, dem Therapeutischen Direktor des Sprachheilzentrums, dessen Verabschiedung in den Ruhestand gefeiert. Unter den Geladenen befanden sich auch sein Vorgänger Hans Premm und seine Nachfolgerin Belinda Fuchs. Die Therapiegruppen Lummerland, Villa Kunterbunt und Tigerenten trugen dazu selbst gedichtete Verse vor und überreichten kleine Geschenke.

Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR), sprach von einer Karriere, die ein Stück weit einzigartig sei: vom Praktikant zum Direktor. "Das Schicksal der Kinder hat ihm stets am Herzen gelegen, und das gilt auch für die Mitarbeiter", stellte Gaß fest. Über die jüngste Entwicklung gelangte eher zu der Feststellung: "Hier wird tolle Arbeit geleistet in einer Einrichtung, die bundesweit relativ einmalig ist."

Die Landesärztin für Hör-, Stimm- und Sprachbehinderte in Rheinland-Pfalz, Prof. Annerose Keilmann, hatte Marx als kompetenten Fachmann und Problemlöser kennen- und schätzen gelernt: "Ich denke, dass Sie keine Angst einflößen, aber Respekt genießen." Sie zeigte sich optimistisch, dass die Zusammenarbeit mit Belinda Fuchs ebenfalls gut laufen wird.

Zum 1. April tritt mit der Diplom-Pädagogin eine erfahrene Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen die Nachfolge von Reinhold Marx als Therapeutische Direktorin an. Sie ist seit 20 Jahren im Sprachheilzentrum tätig. In ihrer Abschiedsrede vergisst sie den langwierigen Dienst von Marx im Sprachheilzentrum humorvoll mit einem stationären Aufenthalt, an dessen Ende eine fertige "Sprechschlange" steht, wie sie sich die Kinder während ihrer Sprachtherapie erarbeiten. Fuchs bestätigte Marx zudem: "Sie sind Deutschlands bester Arbeitgeber."

Zuvor hatte der frühere Direktor Hans Premm, der die Einrichtung in Meisenheim quasi aufgebaut hat und deren Entwicklung auch heute noch verfolgt, den Gratulanten die Geschichte des Sprachheilzentrums vor Augen geführt. Er ging dabei auch auf die Wärme und Herzlichkeit ein, die ihn mit seinem Freund und Kollegen verbindet. Die fachliche Arbeit des scheidenden Direktors würdigte Premm mit den Worten: "Bei Gott, dieser Mann hat hervorragendes geleistet." Anita Paschke gratulierte für den Gesamtpersonalrat, die Personalratsvorsitzende Petra Gulla-Hesse bezeichnete Marx als "perfekten Lehrer". Sie betonte im Namen der Mitarbeiter: "Wir werden sie vermissen."

"Über 100 Gäste, um mir auf Wiedersehen zu sagen - ich bin gerührt und dankbar", freute sich Marx. In seinem kurzweiligen Rückblick dankte allen, die ihn die vergangenen Jahre begleitet haben - auch seiner Familie. Er zählte auf, was er nun im Ruhestand alles hinter sich lassen müsse: wertvolle Mitarbeiter, die Kollegen im Direktorium der Glantal-Klinik und dem Landeskrankenhaus, die politisch Verantwortlichen, die über Jahrzehnte die Weiterentwicklung des Sprachheilzentrums gefördert haben. In diesem Zusammenhang galt sein besonderer Dank dem SPD-Landtagsabgeordneten Peter Wilhelm Dröscher. Auch die Gespräche mit Annerose Keilmann, die sich landesweit für die Meisenheimer Einrichtung eingesetzt habe, werde er vermissen. Und natürlich auch die kleinen Patienten und ihre Eltern sowie die ehemaligen Mitarbeiter, die bereits seit längerem ausgeschieden sind und noch immer mal vorbeischauen.

Er schloss mit den Worten: "Ich schaue dankbar zurück, realistisch in die Gegenwart und erwartungsvoll in die Zukunft." Mit anhaltendem Applaus würdigten die Gäste die Arbeit von Reinhold Marx. Anschließend waren alle zu einem Imbiss eingeladen.

Öffentlicher Anzeiger, 18. März 2013

Reinhold Marx (2.v.l.) im Kreise von Geschäftsführung, Meisenheimer Kollegen und Kindern des Sprachheilzentrums bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 15. März 2013.
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