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Pressespiegel

Ärztlicher Direktor der Meisenheimer Glantal-Klinik in den Ruhestand verabschiedet

01.12.2012, Fachliche Kompetenz und großes Engagement gewürdigt

Dr. Andreas Hachgenei, Ärztlicher Direktor der Glantal-Klinik Meisenheim, wurde am Freitag im Meisenheimer Gemeindehaus in festlichem Rahmen in den Ruhestand verabschiedet. Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer Landeskrankenhaus (AöR), überreichte ihm die Dankesurkunde des Landeskrankenhauses.

Entwicklung mitgeprägt
„25 Jahre waren Sie bis heute in der Glantal-Klinik Meisenheim tätig, davon 14 Jahre lang in der Führungsposition als Ärztlicher Direktor“, stellte Gaß fest. In dieser Zeit hätten wesentliche Entwicklungsschritte am Krankenhausstandort Meisenheim stattgefunden, die er mit begleitet und mit gestaltet habe. Der Übergang der ehemals landeseigenen Klinik unter das Dach des Trägerunternehmens Landeskrankenhaus, dem später auch das Sprachheilzentrum und das Krankenhaus „Hinter der Hofstadt“ folgten, die Etablierung der Stroke Unit innerhalb der Akutneurologie, der Aufbau der Abteilung für Neurologische Rehabilitation - dies und vieles mehr fiel in seine Zeit als Ärztlicher Direktor.

Gemeinsam mit allen Beschäftigten der Glantal-Klinik habe sich Hachgenei im Laufe der Jahre immer für die Gesundheitsversorgung in der Region und den Erhalt des Krankenhausstandortes Meisenheim eingesetzt. „Sie haben sich durch Ihre fachliche Kompetenz und Ihr großes persönliches Engagement für die Patientinnen und Patienten der Klinik bleibende Verdienste erworben, dafür danke ich Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, meinte Gaß weiter.

Mit dem Beginn des Neubaus des Gesundheitszentrums Glantal habe die Zukunft auf dem Liebfrauenberg begonnen. Mit dem Baufortschritt liege man genau im Zeitplan. Zurzeit werde das Fundament ausgehoben, „im nächsten Frühjahr werden wir den Neubau wachsen sehen“, kündigte Gaß an. Zum 1. Dezember wird Dr. Ulrike von der Osten-Sacken die Position der Ärztlichen Direktorin der Glantal-Klinik wahrnehmen. Mit von der Osten-Sacken werde eine fachlich und persönlich hoch qualifizierte Medizinerin nachfolgen, die bereits als Oberärztin der Neurologischen Abteilung in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach Führungsverantwortung übernommen hat, sagte Gaß.

Diesen Worten schloss sich Pflegedirektor Klaus Clemens an und schilderte auch humorvolle Anekdoten aus Hachgeneis Zeit am Meisenheimer Klinikum. Größtes Lob zollte dem scheidenden Arzt ebenso Stadtbürgermeister Werner Keym; er hatte zudem für die musikalische Umrahmung der festlichen Veranstaltung am Flügel gesorgt. „Dr. Andreas Hachgenei, Sie haben sich um das Krankenhaus Meisenheim und die Stadt Meisenheim verdient gemacht“, fasste der Bürgermeister seinen Dank zusammen.

Weg nachgezeichnet
In seiner Abschiedsrede zeichnete Dr. Hachgenei seinen Weg in Meisenheim noch einmal nach und betonte dabei, dass er sich von Anfang an intensiv um Schlaganfall-Patienten gekümmert habe. Und er freute sich, dass er zusammen mit seinem ehemaligen Patienten Friedrich Müller vor zehn Jahren die Selbsthilfegruppe Schlaganfall Meisenheim und Umgebung gegründet hatte. In Richtung Gaß sagte er: „Sie haben mir eine schwere Last von den Schultern genommen, dadurch, dass sie für den Krankenhausstandort Meisenheim eine dauerhafte und tragfähige Zukunftsperspektive entwickelt haben, die sich jetzt in der konkreten Umsetzung befindet.“

Allgemeine Zeitung, 1. Dezember 2012

Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß übergab die Dankesurkunde des Landeskrankenhauses (AöR) an den scheidenden Ärztlichen Direktor Dr. Andreas Hachgenei.
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