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Pressespiegel

Gesundheitszentrum auf Liebfrauenberg stärkt gesamte Region

22.09.2012, Projekt für 40 Millionen Euro hoch über Meisenheim soll in zwei Jahren bezugsfertig sein

Der Anfang ist gemacht - nun gilt es, den 40 Millionen Neubau des Gesundheitszentrums auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg in zweijähriger Bauzeit zu vollenden und den modernen Gebäudekomplex danach mit Leben zu füllen. Dort sollen nicht nur die beiden Betriebsteile der Glantal-Klinik neben dem Sprachheilzentrum zusammengeführt und die ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale integriert werden, sondern auch Filialpraxen von heimischen Fachärzten aus den Gebieten Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Orthopädie, Urologie.

"Die Zukunft auf dem Liebfrauenberg hat begonnen", "dieser Tag ist der Meilenstein für Meisenheim", "heute ist ein großer Tag für unsere kleine Stadt", "gemeinsam sind wir stark für die Glantal-Klinik" - sagten die Rätsel der beim ersten Spatenstich für das Gebäude. Voraussetzung für eine zukunftsfähige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sei die Verbindung von stationärer und fachärztlicher ambulanter Versorgung unter einem Dach, meinte Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß vom Landeskrankenhaus:" Das ist uns hier in Meisenheim gelungen mit dem integrierten Facharztzentrum, indem ambulant tätige Ärzte aus mehreren Disziplinen ihre Leistungen anbieten werden und ihre Patienten im Bedarfsfall auch stationär weiter behandeln können."

Hans-Jörg Lenhoff, der Vorsitzende des Krankenhausfördervereins, rief die Proteste und die große Demonstration am 25. September 1997 ins Gedächtnis. Damals war vom Land eine drastische Reduzierung der Bettenzahl geplant, die vermutlich das Ende des Krankenhausstandortes Meisenheim bedeutet hätte. Viele gingen damals auf die Straße, um sich für den Erhalt "ihres" Krankenhauses in Meisenheim einzusetzen. Lenhoff glaubt fest daran, dass mit diesem Signal an die Politik bereits der Grundstock für das jetzige Bauvorhaben in Meisenheim gelegt wurde. Auch der ärztliche Direktor der Glantal-Klinik, Dr. Andreas Hachgenei, der seit knapp 25 Jahren in der Neurologischen Klinik arbeitet, bekannte: "Dieser Tag wächst so viele Erinnerungen und Emotionen, dass es mir schwer fällt, mich auf einen Punkt zu fokussieren."

Hachgenei nannte die Kollegen und Mitarbeiter beider Betriebsteile, die über Jahrzehnte hinweg mit sehr viel Herzblut und großem Einsatz unter zum Teil schwierigen Bedingungen gute Medizin realisiert haben. Diese lange Durststrecke wurde jetzt mit einer unvergleichlichen Zukunftsperspektive belohnt, betonte Dr. Hachgenei.

Ähnlich argumentierte Personalratsvorsitzende Petra Gulla-Hesse. Am Klinikstandort Meisenheim sei auch in der Zeit, als die Zukunft des Krankenhauses ungewiss war, trotz erschwerter Bedingungen sehr leidenschaftlich und hoch motiviert gearbeitet worden. Nun gelte es, die nächsten 2-3 Jahre der Bauphase gut zu überstehen. Wie Dr. Hachgenei zuvor dankte auch sie Gesundheitsministerin Malu Dreyer, dass sie Dr. Gerald Gaß als Geschäftsführer ausgewählt habe, der mit innovativen Ideen "den lecken Kahn Glantal-Klinik wieder flott gemacht" habe.

Stattbürgermeister Werner Keym drei Aspekte hervor: "Erstens: der Bau der Klinik ist eine riesige Investitionen. Zweitens: diese Klinik gesichert viele Arbeitsplätze, das brauchen wir hier dringend. Drittens: diese Klinik trägt sie wie etwa das Paul-Schneider-Gymnasium zur Attraktivität Meisenheims als Wohnort bei. Zu den historischen Schätzen der Stadt kommen moderne hinzu."

Öffentlicher Anzeiger, 22. September 2012

Als 'zukunftsweisenden Schritt' bezeichnete Gesundheitsministerin Malu Dreyer die Neubaumaßnahme auf dem Liebfrauenberg.
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