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Pressespiegel

Arbeiten für Neubau der Glantal-Klinik beginnen

13.08.2012, Informationsveranstaltung für Anwohner

Am heutigen Montag beginnen die Baggerarbeiten für den Neubau der Glantal-Klinik auf dem Liebfrauenberg. Begonnen wird mit dem Abriss des Verwaltungsgebäudes. Daher ist nun auch die Zeit gekommen, wo die Anwohner des Liebfrauenbergs mit Baulärm, den Fahrten schwerer Laster und mit Schmutz konfrontiert werden.

Die Glantal-Klinik bot gemeinsam mit der Stadt Meisenheim eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Anwohner an. Ein allerdings recht kleiner Kreis von 15 Bürgern fand sich dazu ein. Von den Einwohnern thematisiert wurde dabei auch der schlechte Zustand der An- und Abfahrtsstraße Auf dem Liebfrauenberg und die ihrer Meinung nach zu hohen Geschwindigkeiten, mit denen Rettungsfahrzeuge diese kurvenreiche Strecke befahren würden, sodass sogar Unfälle befürchtet werden. Dr. Katharina Hanf widersprach jedoch dieser Darstellung und meinte, dass die Rettungsfahrzeuge langsam und mit Blaulicht fahren und weiter an der Feuerwache stationiert bleiben würden. Der Anwohner verharrte jedoch auf seiner Meinung und fürchtete, dass erhöhtes Verkehrsaufkommen während der Bauphase vor allem durch schwere Lastkraftwagen die gefährliche Situation verschärfen könnte.

Dass der Straßenverkehr insgesamt zunehmen werde, auch nach Vollendung des Neubaus der Klinik, machte der Direktor des Sprachheilzentrums, Reinhold Marx, deutlich. Diese Situation sei eine Hausaufgabe, die die Leitung der Glantal-Klinik noch lange begleite. Verwaltungsdirektor Stephan Backs möchte jedoch erst sehen, wie sich die Situation während der Bauphase und beim späteren Echtbetrieb der Klinik darstellt. Eine andere Zufahrtsmöglichkeit fände er aber auch gut, etwa direkt von der B 420 aus, was jedoch schon aus finanziellen Gründen weiter in den Sternen stehe.

Auch Backs stellte offen fest, dass während der Bauphase Dreck, Lärm und Lkw-Verkehr einsetzen. Man wolle jedoch in der Informationsveranstaltung den Anwohnern auch zeigen, was für eine schöne, neue Klinik Meisenheim auf dem Liebfrauenberg bekommt. Und er unterstrich weiter, dass bei Fragen und Problemen die Klinik für die Anwohner jederzeit telefonisch erreichbar sei. Stadtbürgermeister Werner Keym beantwortete Fragen zum Straßenausbau, denn die Straßendecke und Kanal und Wasser sind schon älteren Datums. Daher müsse man gemeinsam mit der Verbandsgemeinde überlegen, wie und wann diese Sanierungsmaßnahmen im Zuge des Klinikneubaus zu regeln seien. Mit Anliegergebühren sei auf jeden Fall zu rechnen, auch wenn das Land diese Kosten höher bezuschussen werde. Der Zeitpunkt dieser Maßnahme sei jedoch vorerst noch völlig unklar.

Problematisch sei dann auch die notwendige Vollsperrung der Zufahrtsstraße, etwa während der Kanalarbeiten, sagte Keym. Es sei hier jedoch für das Krankenhaus und für die Anwohner die praktikabelste Lösung zu finden. Dies sei jedoch alles kein einfaches Thema, betonte Keym. Verwaltungsdirektor Backs hofft aber, auch dazu einen guten Weg zu finden. Die Klinik mache sich schon lange zu dieser Thematik Gedanken und man sei auch dankbar über jede Anregung, die Gespräche untereinander bringen könnten.

Projektleiter Dipl.-Ingenieur Steffen Blankart vom Architektenbüro Sander & Hofrichter beantwortete weitere Fragen, bei denen er beispielsweise mitteilte, dass die Bauarbeiter teils auf der Baustelle in Unterkunftscontainern wohnen werden. Die Abrissarbeiten werden mit Baggern erfolgen, über den möglichen Einsatz von Betonsägen sei bislang noch nichts bekannt. Zum Verfahren der Ablagerung etwa von Bauschutt und Erdaushub und die Fahrstrecken, die teils auch Feldwege sein können, gibt es unterschiedliche Konzepte, machte der Architekt klar. Erst später werde man dazu mehr sagen können. Etwa vier Wochen werden die Abrissmaßnahmen dauern. Bis die neue Glantal-Klinik samt ihrer Außenanlagen komplett fertiggestellt ist, so sieht die Planung vor, wird es aber Anfang bis Mitte 2015 werden.

Allgemeine Zeitung, 13. August 2012

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