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Pressespiegel

Künftige Chefärztin fühlt sich am Glan wohl

01.08.2012, Dr. Ulrike Freifrau von der Osten-Sacken und von Rhein wird Nachfolgerin von Dr. Andreas Hachgenei

Fachliche Kompetenz und Menschlichkeit - dafür steht die künftige ärztliche Direktorin der Glantal-Klinik in Meisenheim: Dr. Ulrike Freifrau von der Osten-Sacken (43) wird ab dem 1. Dezember Nachfolgerin von Chefarzt Dr. Andreas Hachgenei, der in den Ruhestand geht. Derzeit arbeitet sich "die Neue" ein. Auf sie wartet die schwierige Zeit des Neubaus auf dem Liebfrauenberg.

Ulrike Osten-Sacken stammt aus Herzberg am Harz. Sie studierte in Hannover und Mainz. An einem Koblenzer Krankenhaus legte sie ihre Facharztprüfung ab. Die Neurologin arbeitete von 1996 bis Mai 2012 in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, zuletzt als leitende Oberärztin. Sie ist mit dem Neurologen Dr. Dinnies Freiherr von der Osten-Sacken und von Rhein verheiratet, ihrem früheren Ausbilder. Er hat ihr "die Liebe zum Fach vermittelt," erzählt die Medizinerin lachend. Das Ehepaar wohnt in Bendorf und fühlt seit einiger Zeit eine Wochenendbeziehung, denn Dr. Ulrike Osten-Sacken hat in Meisenheim eine Wohnung bezogen. Täglich zwischen Bendorf und der Glanstadt zu pendeln, wäre zu anstrengend.

Die sympathische Ärztin wurde in Meisenheim mit offenen Armen aufgenommen. Das Personal kennt sie bereits aus der Zeit, als sie am Glan eine Urlaubsvertretung übernahm. "Die Menschen hier sind sehr nett. Das war auch ein wichtiger Grund für meinen Wechsel zur Glantal-Klinik", berichtet die Medizinerin, die im Dezember Ärztliche Direktorin und Chefärztin der Akutneurologie wird. Von der freundlichen Atmosphäre im Meisenheimer Krankenhaus war Dr. Ulrike Osten-Sacken überrascht und sehr angetan. Hier stehe das Personal nicht unter einem solch massiven Druck wie in einer großen Klinik. Dies helfe, die Patienten näher kennen zu lernen: "Man kriegt hier mehr mit. Das ist ein großes Plus." Das angenehme Arbeiten trage dazu bei, dass zum Beispiel die Ärzte die Glantal-Klinik als Arbeitsstelle schätzen. Alle Stellen seien gegenwärtig besetzt.

Der künftigen Chefärztin liegt die gute Versorgung von Multiple-Sklerose-Patienten besonders am Herzen. Dr. Ulrike Osten-Sacken geht intensiv auf die individuellen Fragen und Probleme ein. Hier möchte sie einen Schwerpunkt ihrer Arbeit setzen. An der Glantal-Klinik sollen neue Therapien eingesetzt und Studien angeboten werden. So soll künftig die Möglichkeit von Chemotherapien für MS-Patienten bestehen. Eine in vielen Jahren am Meisenheimer Krankenhaus entwickelte Schmerztherapie, psychologisch unterstützt, soll weiter angewendet werden, kündigt die neue ärztliche Direktorin an.

Im Kampf gegen den Schlaganfall steht auch weiterhin die Stroke Unit zur Verfügung. Dr. Ulrike Osten-Sacken möchte in diesem Zusammenhang die Verbindungen zur Andernacher Fachklinik nutzen und eine Kooperation mit dem evangelischen Stiftkrankenhaus in Koblenz aufbauen. Zudem sollen verschiedene ambulante Therapien, etwa mit dem Einsatz von Botulinumtoxin, die Angebotspalette der Glantal-Klinik erweitern.

Um bei all der hohen Belastung fit zu bleiben, betreibt Dr. Ulrike Osten-Sacken in der verbleibenden Freizeit viel Sport, joggt, fährt Inlineskates und Ski. Darüber hinaus lernte sie italienisch und spanisch. In Koblenz hat sie ein Theaterabonnement. Die Ärztin genießt auch die schöne Landschaft um Meisenheim und hat zusammen mit ihrem Mann die Gastronomie in der Glanstadt bereits kennen und schätzen gelernt.

Öffentlicher Anzeiger, 1. August 2012

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