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Pressespiegel

Risiko-Check im Bus

03.05.2012, Schlaganfall-Bus macht Halt auf dem Meisenheimer Marktplatz

Der Schlaganfall-Bus machte im Rahmen der Kampagne „Rheinland-Pfalz gegen den Schlaganfall“, die dieses Jahr vom 1. März bis zum 10. Mai stattfindet, auf dem Meisenheimer Marktplatz Station und fand bei der Bevölkerung viel Zuspruch.

Veranstalter war auch die Glantalklinik Meisenheim. Beim und im Schlaganfall-Bus wurden Informationsstände zum Thema Schlaganfall gezeigt, wobei auch ein Schlaganfall-Risiko-Check und Blutdruck- und Blutzuckermessungen den Besuchern angeboten wurden. Zudem gab es Expertengespräche und Beratung durch das Team der Schlaganfall-Einheit (Stroke-Unite) der Glantalklinik Meisenheim. Die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Meisenheim und Umgebung war ebenfalls zugegen und stellte sich vor.

Philipp Köhler, Pressesprecher des DRK Rettungsdienstes Rheinhessen Nahe, freute sich über die gute Resonanz, die das Erscheinen des Schlaganfall-Busses mit seinen vielfältigen Angeboten an die Bevölkerung nun auch in Meisenheim hatte. „Heute vormittag in Bad Kreuznach konnten wir schon über 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger beraten. Wir sind absolut zufrieden“, betonte Köhler.

Köhler hob nochmals den Test für ein mögliches Schlaganfallrisiko hervor, der unter anderem im Mittelpunkt der Aktion steht. Dabei müssen die Befragten zehn Fragen beantworten, wonach die anwesenden vier Ärzte schon einmal in der Lage sind zu beurteilen, wie die betreffende Person ihr Schlaganfallrisiko zumindest mindern könnte. Hinzu kämen aber auch die ganz praktischen und ergänzenden Angebote für Messungen von Blutdruck und Blutzucker, die zum Risikobogen wichtige zusätzliche Hinweise geben.

Der Rettungsdienst Rheinhessen Nahe des DRK begleitet die Tour des Schlaganfallbusses mit Rettungsfahrzeugen, informierte Köhler weiter. Einen wichtigen Rat an die Bevölkerung gab er abschließend, als er sagte, dass beim Verdacht eines Schlaganfalles sofort die Notrufnummer 112 zu wählen ist. Dann solle der Patient nicht allein gelassen werden. Abends oder bei Nacht sollte am Haus zudem unbedingt die Beleuchtung eingeschaltet und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes nach Möglichkeit auch ein eventuell vorhandener Medikamentenplan bereitgehalten werden, was alles ein schnelles Tätigwerden des Rettungsdienstes sehr erleichtere.

Allgemeine Zeitung, 3. Mai 2012

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