Zu den Inhalten springen

Navigation

Suche

Servicenavigation

Funktionen

| Schriftgröße
 

Kontextnavigation

Pressespiegel

Glantal-Klinik wird Pilotprojekt für die Sicherung der Grundversorgung auf dem Land

18.01.2012, Zusage für Landeszuschuss über 27 Millionen Euro

Der Dienstag war ein großer Tag für die Glantal-Klinik in Meisenheim: Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß konnte von Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) in Mainz die Zusage für einen Landeszuschuss in Höhe von 27,17 Millionen Euro in Empfang nehmen. Das Geld ist für die Zusammenführung der beiden bisher getrennten Betriebsstätten – Hinter der Hofstadt und Liebfrauenberg – vorgesehen. Damit ist der Weg für den Neubau endgültig frei. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 40 Millionen Euro. Den Differenzbetrag von rund 13 Millionen Euro finanziert der Krankenhausträger, die Landeskrankenhaus-Anstalt, aus eigenen Mitteln. Als Bauzeit werden rund zweieinhalb Jahre veranschlagt.

„Ich freue mich, mit dieser Förderzusage dazu beitragen zu können, dass in Meisenheim ein neues Gesundheitszentrum entsteht, das in Zukunft die wohnortnahe medizinische Grundversorgung der Bürger in der Region auf hohem Niveau übernehmen wird“, sagte Malu Dreyer. Davon werde die Region sicherlich weit über Meisenheim hinaus profitieren. Das hörte die aus der Glanstadt angereiste Delegation gerne. Ihr gehörten der Ärztliche Direktor Dr. Andreas Hachgenei, Pflegedirektor Klaus Clemens, Verwaltungsdirektor Stephan Backs, die stellvertretende Ärztliche Direktorin Dr. Katharina Hanf, Belinda Fuchs vom Sprachheilzentrum und Petra Gulla-Hesse vom Personrat an.

Die zum Landeskrankenhaus (AöR) zählende Glantal-Klinik betreibt in Meisenheim zwei Betriebsstätten: eine für die neurologische Akutversorgung und Rehabilitation auf dem Liebfrauenberg sowie den Standort Hinter der Hofstadt mit den Abteilungen für Chirurgie und Innere Medizin. „Zukünftig werden auf dem Liebfrauenberg in dem neu entstehenden Gesundheitszentrum alle Angebote der Glantal-Klinik zusammengefasst und um neue Angebote erweitert“, kündigte Gesundheitsministerin Dreyer an. Der Krankenhausträger werde aus Eigenmitteln die Rehabilitationsabteilung und das ambulante Zentrum errichten. Im ambulanten Teil des Neubaus sollen niedergelassene Fachärzte und ein Medizinisches Versorgungszentrum tätig werden.

Die Ministerin hob hervor, dass Meisenheim im Krankenhausplan des Landes als Pilotstandort ausgewählt wurde, um neue Wege in der Zukunftssicherung wohnortnaher Gesundheitsleistungen zu gehen. „So wird das neue Meisenheimer Gesundheitszentrum auf 7900 Quadratmeter Fläche 150 Betten ausschließlich in Ein- und Zweibettzimmern anbieten und neben der neurologischen Akutversorgung mit Schlaganfalleinheit, neurologischer Rehabilitation und Intensivüberwachung auch über Abteilungen für Innere Medizin und Chirurgie verfügen“, erläuterte Malu Dreyer. Bisher einmalig in Rheinland-Pfalz sei eine Interdisziplinäre Grundversorgungsabteilung mit Fachärzten insbesondere aus den Gebieten Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Orthopädie und Urologie. Dadurch werde es den Medizinern im ambulanten Zentrum möglich, ihre Patienten im Bedarfsfall auch stationär weiter zu behandeln, so die Ministerin.

Der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR), Gerald Gaß, betonte die Versorgungsverpflichtung, die der Träger für die Region übernommen habe: „Es ist unser Ziel, hier in Meisenheim den Beweis anzutreten, dass es zusammen mit engagierten Partnern gelingen kann, eine gute und wohnortnahe Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum anzubieten. Meisenheim kann ein Vorbild auch für andere Regionen in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus werden.“

Öffentlicher Anzeiger, 18. Januar 2012

Geschäftsführung des Landeskrankenhauses (AöR), Direktoriums- und Personalratsmitglieder der Glantal-Klinik freuen sich über den Landeszuschuss zum Klinikneubau aus den Händen von Gesundheitsministerin Malu Dreyer.
© Gesundheitszentrum Glantal 2017 | Impressum | Haftungsausschluss