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Pressespiegel

Mit Neubau neue Abteilung

02.11.2010, Ausbau zum Gesundheitszentrum beginnt Mitte 2011 / Interdisziplinär

Im Meisenheimer Stadtrat werden am Mittwochabend, 19 Uhr, Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, und die Verwaltungsdirektorin der Glantalklinik Meisenheim, Gabriele Döhn, über Aktuelles zum geplanten Ausbau des Klinikums auf dem Liebfrauenberg in öffentlicher Sitzung informieren. Schon vorab verriet die Verwaltungsdirektorin der AZ Details:

Mit der Übernahme des Betriebsteiles II, des Klinikstandortes in der Innenstadt, durch das Landeskrankenhaus hat dieses in Abstimmung mit dem damaligen Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit das erklärte Ziel verbunden, den dauerhaften Fortbestand der Klinik für die Region Meisenheim zu sichern und die getrennten Betriebsteile in einem Krankenhausneubau zusammen zu führen.

Die Vorplanungen, koordiniert zwischen Architekten, Fachplanern und dem Bauherren, gehen voran und nehmen konkrete Formen an. Danach soll in dem Neubau auf dem Liebfrauenberg nicht nur eine Patientenversorgung in den Bereichen Akutneurologie, Innere Medizin, neurologischer Frührehabilitation und neurologische Rehabilitation vorgehalten, sondern diese auch um eine interdisziplinäre vertragsärztliche Fachabteilung erweitert werden. Im kürzlich veröffentlichten Landeskrankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz wird der Glantal-Klinik damit Modellcharakter zugewiesen. Gesundheitspolitisches Ziel dieser bislang einmaligen Maßnahme ist die Sicherstellung der medizinischen akutstationären und ambulanten fachärztlichen Versorgung im ländlichen Raum. Für die Glantal-Klinik und für die Region Meisenheim bedeutet das, dass die interdisziplinäre Fachabteilung mit einer Gesamtkapazität von 30 Betten Patienten in den Grundversorgungsangeboten Hals-Nasen-Ohren, Gynäkologie und Urologie versorgen kann. Die Gesamtzahl von 120 Betten bleibt dabei unverändert.

Die erste Baumaßnahme wird der Abriss des alten Verwaltungsflügels sein, womit bis zur Jahresmitte 2011 zu rechnen ist. Mit diesem Abriss nehmen weitere Umsetzungen ihren Verlauf, bis es nach zirka 24 Monaten Bauzeit zum Bezug der neuen Klinik kommen kann. Dann werden auf dem Liebfrauenberg auf vier Etagen rund 15 300 Quadratmetern Fläche bezogen. Die 260 Mitarbeiter der Klinik haben moderne Arbeits-
bedingungen, kurze Wege und gemeinsam mit Patienten und der Bevölkerung der Region ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept in Form eines Gesundheitszentrums.

Allgemeine Zeitung, 2. November 2010

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