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Pressespiegel

Direktorin steckt viel Energie in Neubau

11.08.2010, Gabriele Döhn bringt in Glantal-Klinik elektronische Vernetzung voran

Der Wettbewerb im Gesundheitswesen verschärft sich. Die Glantal-Klinik in Meisenheim soll deshalb fit für die Zukunft gemacht werden.

Sie bringt frischen Wind in die Meisenheimer Glantal-Klinik. Gabriele Döhn löst Michael Kloos ab und ist neue Verwaltungsdirektorin. Ihre größte Baustelle wird im wahrsten Sinne des Wortes der Neubau auf dem Liebfrauenberg seien.

Früher Krankenschwester
Gabriele Döhn hat eine bemerkenswerte Karriere vorzuweisen. Die Westerwälderin arbeitete als Krankenschwester, schloss ein Studium an, dass sie als Diplombetriebswirtin beendete. Sie widmete sich danach verschiedenen Aufgaben bei der Deutschen Bank. Dort war Gabriele Döhn unter anderem für die Betreuung selbstständiger Ärzte zuständig. 1997 kehrte sie in den Krankenhaussektor zurück. In leitenden Positionen unterstützte sie das Zusammenwachsen der einzelnen Bereiche des Landeskrankenhauses – Anstalt des öffentlichen Rechts - mit Sitz in Andernach, der auch die Glantal-Klinik angehört.

Dort ist sie seit kurzem Verwaltungsdirektorin. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Einführung und intensiven Nutzung elektronischer Systeme. Die Glantal-Klinik sei auf diesem Gebiet schon "sehr, sehr weit". Zum Beispiel können über die moderne Bildarchivierung an jeder Stelle des Krankenhauses schnell Befunde der Patienten abgerufen werden. Ärzten ist es möglich, etwa Bilder aus dem Computertomographen zuhause anzusehen.

Gabriele Döhn hat in den vergangenen Wochen viele Gespräche über den Neubau des Krankenhauses auf dem Liebfrauenberg geführt. Sie hofft, dass noch in diesem Jahr der Förderbescheid des Landes eintrifft. Der Baubeginn ist für Ende 2011 geplant. Die Fertigstellung wird für das erste Quartal 2014 erwartet, "vielleicht ein wenig früher", gibt sich die Verwaltungsdirektorin zuversichtlich.

So soll der Neubau aussehen:
In der unteren Ebene (Eingang Sprachheilzentrum) werden Arztpraxen, Physiotherapie, Cafeteria, Technik, Küche, die Bereitschaftsdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte sowie den Notarztzentrale eingerichtet.

Im Erdgeschoss sollen Notaufnahme, OPs, Intensivstation, Schlaganfalleinheit "Stroke unit", Strahlen- und Funktionsdiagnostik sowie Arztpraxen der Inneren, der Chirurgie und der Neurologie ihre Bleibe finden.

Im ersten Stock werden 105 Betten für Neurologie, Innere, Chirurgie und interdisziplinäre Betten stehen. Die Zimmer sind zu den Lichthöfen hin ausgerichtet, so dass eine insgesamt behagliche Atmosphäre entstehen kann.

Für den zweiten Stock sind die neurologische Reha-Abteilung und die Verwaltung vorgesehen.

Bessere Zusammenarbeit
Gabriele Döhn hat sich in den vergangenen Wochen nicht nur um den Neubau gekümmert, sondern auch 40 niedergelassene Ärzte besucht, um deren Erfahrungen und Zufriedenheit mit der Glantal-Klinik abzufragen. Daraus sollen Rückschlüsse für eine bessere Zusammenarbeit gezogen werden. Mit Optimismus, ein modernes, zukunftssicheres und allseits anerkanntes Krankenhaus anbieten zu können, hat die neue Verwaltungsdirektorin ihre Aufgaben angepackt. Dabei weiß die 49 jährige: es wartet noch viel Arbeit auf sie.

Öffentlicher Anzeiger, 11. August 2010

Gabriele Döhn,
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