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Pressespiegel

Moderne Klinik hat Zukunft

21.09.2000, Davon ist Geschäftsführer Norbert Finke überzeugt - Schon mehr als eine Million Mark investiert

Auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg wird kräftig investiert. Die Neurologische Klinik präsentiert sich nach umfangreichen Baumaßnahmen moderner und leistungsfähiger.

Die Frage des Krankenhaus-Standorts Meisenheim ist zumindest mittelfristig entschieden, und das organisatorische Zusammenwachsen von Neurologischer Klinik und Hofstadt-Krankenhaus macht Fortschritte. "Die Neurologische Klinik Meisenheim hat Zukunft", hieß die Losung des Trägers.

Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (Anstalt des Öffentlichen Rechtes), dem Träger der Klinik, begrüßte interessierte Besucher bei der Einweihungsfeier nach Abschluss des ersten Bauabschnitts zur Modernisierung des Hauses. Finke nannte die Modernisierung der Station I und des Bewegungsbades sowie den Bau eines Aufzug-Anbaues als wichtigen Fortschritt in der Entwicklung der Klinik. Finke betonte: "Wir sind auf einem guten Wege zu einem Verbund mit dem Hofstadt-Krankenhaus. Die Kosten betrugen 428 000 Mark für die Modernisierung der Station I mit Einrichtung von vier Intensiv-Überwachungseinheiten und 1 660 000 Mark für die weiteren Sanierungsarbeiten."

Dr. Andreas Hachgenei, Chefarzt der Neurologischen Klinik, ging auf die medizinische Seite der Verbesserungen ein. Besonders der Behandlung von Schlaganfällen gilt große Aufmerksamkeit. Die Meisenheimer Klinik ist seit jeher als Akut-Neurologie mit 24-Stunden-Notaufnahme-Bereitschaft für einen großen Teil des Landkreises und für die Stadt Bad Kreuznach sowie Teile des Kreises Kusel präsent. Die Klinik war eine der ersten in Rheinland-Pfalz, die bereits 1977 mit einem Computer-Tomographen Erfahrungen sammeln konnte.
Die neue Station I hat jetzt vier Intensiv-Überwachungseinheiten, in denen alle lebenswichtigen Funktionen des Patienten registriert und überwacht werden. Auf dem Zentral-Bildschirm im Stationszimmer können diese Daten der vier Notfall-Patienten überwacht und bis zu 96 Stunden später ausgewertet und ausgedruckt werden.

Dr. Hachgenei erklärte: "Die Neurologische Klinik besitzt alle Voraussetzungen zur Akut-Behandlung von Schlaganfall-Patienten und ist durch ministeriellen Positivbescheid zur Akut-Schlaganfall-Behandlung gemäß den Richtlinien einer Schlaganfall-Einheit (Stroke Unit) zweiter Ordnung ermächtigt."
Bei einem Rundgang konnten sich die Gäste, unter ihnen Ministerialrat Bernhard Schumann vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium, von der Modernisierung des Hauses überzeugen. Im Bewegungsbad war Physiotherapeutin Christine Drumm mit ihren Patienten beschäftigt. Die Größe des Bewegungsbades unterstreicht die Bedeutung, die in der Klinik der aktiven Bewegungstherapie zukommt.

Rhein-Zeitung, 21. September 2000

 

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