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Pressespiegel

Fast drei Stunden intensiv informiert

14.03.2005, Veranstaltung über Multiple Sklerose in der NKM

Die Neurologische Klinik Meisenheim hatte sich zu dem schwierigen Thema "Diagnose: Multiple Sklerose - was nun?" kompetente Partner ins Boot geholt. Die Deutsche Multiple Sklerose-Gesellschaft in Mainz schickte kompetente Kräfte auf den Liebfrauenberg hoch über der Glanstadt. Gut 70 Stühle im Besucherraum des Erdgeschosses der Klinik waren besetzt.

Privatdozent Dr. Jürgen Koehler, Leiter der MS-Ambulanz und Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Unikliniken Mainz, war dabei, um die fachliche Seite der Behandlungsmöglichkeiten darzustellen. "MS ist kein Todesurteil - es gibt wirksame Medikamente und Behandlungsstrategien!" war sein Credo.

Das Forum für MS-Neuerkrankte und deren Angehörige lauschte den umfangreichen Informationen und saugte auch komplexe Fachbegriffe quasi in sich auf. Mit Hilfe von Projektionen auf der Leinwand konnte auch der medizinische Laie den Ausführungen des Facharztes zu Symptomen, Diagnostik, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten gut folgen.

Diplom-Sozialpädagogin Mechthild Peter aus Mainz ist Leiterin des Sozialdienstes der Deutschen Multiple Sklerose-Gesellschaft in Rheinland-Pfalz. Ihr Betreuungsgebiet erstreckt sich von der Landeshauptstadt bis in die Nordwestpfalz. Sie übernahm den schwierigen Part, die "seelische Bewältigung einer chronischen Krankheit" darzustellen. Auch auf Grund der fortgeschrittenen Zeit war dies ein schwieriges Unterfangen. Dazu kam, dass die tiefgehenden Betrachtungen bei jedem Zuhörer, ob gesund oder krank, intensive Gefühle auslösten.

Ziemlich erschrocken stellte der Gastgeber, Ärztlicher Direktor Dr. Andreas Hachgenei, fest, dass der Zeiger der Uhr um fast drei Stunden weitergerückt war. Dennoch wurde die Fragerunde in der Neurologischen Klinik zu ausgiebiger und detaillierter Information genutzt.

Öffentlicher Anzeiger, 14. März 2005

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