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Pressespiegel

Wild und Wald in Erlebnisschule

21.09.2009, Kinder lernen Natur im Wald kennen

Riesige Ameisenhaufen, giftige Pilze und viele ausgestopfte Tiere hatte die Gruppe "wilde Kerle" des Sprachheilzentrums Meisenheim im Kirn-Sulzbacher Wald entdeckt.

14 Kinder im Alter von 8-16 Jahren waren mit dabei, als die Gruppe den Wald erkundete und die Waldtiere kennen lernte. Zunächst bestaunten die Kinder auf einem Rundweg große Waldameisenhaufen, erforschten Pilze im Laub und eine Kreuzotter am Wegesrand. Am Ende der Strecke erwartete sie der Natur- und Umweltpädagoge Helmut Stanger mit der "rollenden Erlebnisschule". An diesem Anhänger voller ausgestopfter Tiere und Plakate, die Waldtiere zeigten, gab es für die Kinder noch einiges zu erforschen. Sie durften Hase, Igel, Fuchs und viele andere Waldbewohner ganz aus der Nähe betrachten und vorsichtig streicheln.

Reinhold Marx, der therapeutische Direktor des Sprachheilzentrums, erklärte, wie der Ausflug in die Therapie der stotternden oder schweigenden Kinder unterstützt: "Es geht darum, neue Kommunikationssituationen zu finden, in denen sich die Kinder bewähren müssen." So hatte jedes der Kinder zwei Fragen über Wald und Natur vorbereitet und stellte sie an Helmut Stanger. Alle lauschten gespannt den Antworten des erfahrenen Jägers, der erklärte, warum es zurzeit nicht viele Vogelnester im Wald gibt und wie man das Alter der Bäume bestimmt.

Marx betonte, dass die Kinder nicht von Sprachstörungen betroffen sein, sondern Probleme hätten in schwierigen Situationen zu sprechen. In der Erlebnisschule waren dann aber nur noch wenige Kinder nervös, die meisten stellten mutig und neugierig ihre Fragen. Den Ausflug organisiert hatte Michael Kloos, der im Sprachheilzentrum als Verwaltungsdirektor arbeitet. Zum Abschluss grillten die Kinder zusammen mit den Betreuern auf einer Wiese am Waldrand.

Kirner Zeitung, 21. September 2009

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