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Pressespiegel

Jederzeit ein offenes Ohr für die Patienten

28.05.2009, Engelbert Lenz geht mit viel Fingerspitzengefühl auf die Sorgen und Nöte der Kranken ein - Probleme werden gemeinsam aus dem Weg geschafft

Seit 15 Jahren ist Engelbert Lenz aus Meisenheim Patientenfürsprecher im Krankenhaus auf dem Liebfrauenberg. Am zweiten und am letzten Mittwochnachmittag eines jeden Monats verbringt Engelbert Lenz einige Stunden in der Glantal-Klinik Meisenheim auf dem Liebfrauenberg - und das seit 15 Jahren. Er hält, unterstützt von Pfarrer Hans-Jürgen Eck, außerdem monatlich einen Wortgottesdienst in der Klinik. Als Patientenfürsprecher geht er auf die Sorgen und Nöte der Kranken ein, vermittelt bei Problemen zwischen den Patienten, dem Pflegepersonal, den Ärzten und der Verwaltung. "Ich bin beauftragt vom Sozialministerium, im Einvernehmen mit der Kreisverwaltung Bad Kreuznach. Meine Arbeit wird in der Glantal-Klinik Meisenheim mit Verwaltungsdirektor Michael Kloos sowie den Ärzten und Schwestern abgestimmt," erläutert Engelbert Lenz.

Kloos dankte dem Meißenheimer mit einem Weinpräsent für dessen langjähriges Engagement und würdigte die Verdienste mit den Worten: "Herr Lenz als jederzeit ein offenes Ohr für die Patienten. Erkennt sie die Abläufe in der Krankenhausstruktur und hilft bei Kommunikationsproblemen. Viele sehen Herrn Lenz als unabhängigen Mittler zwischen Patient und Krankenhaus." Dr. Andreas Hachgenei pflichtet ihr bei: "Wir sind ein kleines Krankenhaus mit kurzen Wegen und können effizient arbeiten. Engelbert Lenz ist der ohne Pol zwischen Ärzten und Krankenhauspersonal. Er sammelt Patientenklagen und wir schaffen Verbesserungen."

Nach der Erinnerung von Engelbert Lenz hat es bislang keine großen Probleme gegeben. Im Gegenteil: "die Patienten räumen immer wieder ihre Zufriedenheit mit der guten Betreuung durch Ärzte, Schwestern und Verwaltung ein. Auch die Küche wird gelobt."

Dennoch regte der inzwischen 77-Jährige an, dass ein Patientenfürsprecher-Briefkasten in der Klinik angebracht wird. Pflegedirektor Klaus Clemens und Michael Kloos sicherten sogleich entsprechende Schritte zu. Nebenbei informiert sich der Senior regelmäßig über die Entwicklung des Krankenhausstandortes. Der Klinik auf dem Liebfrauenberg fühlt sich Lenz in besonderer Weise verbunden. Dort hat der bekennende Katholik seine Frau kennen gelernt, mit der er seit 50 Jahren verheiratet ist. Sein Schwiegervater war 25 Jahre Hausmeister "auf dem Berg "

"Mein Leitmotiv ist das Christuswort: was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan," sagt Lenz. Er will in diesem Sinne weitermachen, solange es die Gesundheit zulässt.

Öffentlicher Anzeiger, 28. Mai 2009

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