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Pressespiegel

Standort bleibt gesichert

26.01.2001, Land hält am Verbund der Meisenheimer Krankenhäuser fest – Wer übernimmt die Trägerschaft?

Der vom Land angestrebte Verbund der Krankenhäuser in Meisenheim verzögert sich. In der Frage der künftigen Trägerschaft sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. Bis Ende vergangenen Jahres sollte über die Trägerschaft des künftigen Krankenhausverbundes in Meisenheim Klarheit bestehen. So sah es zumindest die ursprüngliche Zielplanung des Geschäftsführers der Landeskrankenhaus-Anstalt, Norbert Finke, vor.

Das Gesundheitsministerium wünscht sich eine Zusammenführung der Neurologischen Klinik und des Hofstadt-Krankenhauses auf dem Liebfrauenberg. „Der Umsetzung des neuen Landeskrankenhausplanes kommt auch in diesem Jahr wieder eine große Bedeutung zu. Für den vorgesehenen Krankenhausverbund in Meisenheim werden in diesem Jahr drei Millionen Mark bereitgestellt“, erklärt das Mainzer Ministerium.  Bekanntlich soll auf dem Liebfrauenberg, rund um den jetzigen Standort der Neurologischen Klinik, ein moderner Komplex für etwa 55 Millionen Mark entstehen, in dem auch das Sprachheilzentrum Meisenheim seinen Platz findet.

Hofstadt-Krankenhaus und Neurologische Klinik kooperieren seit Monaten in Teilbereichen. Allerdings ist der Weg zu einer endgültigen Zusammenlegung noch weit. Eine wichtige Entscheidung in diesem Zusammenhang betrifft die Trägerschaft des künftigen Verbundkrankenhauses. Diese sei „nicht abschließend geklärt“, teilte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf Anfrage mit. Die Landesregierung halte trotzdem an der Umsetzung des Krankenhausplanes fest. „Der Standort Meisenheim bleibt gesichert. Alles Weitere wird Schritt für Schritt geschehen“, heißt es aus Mainz. Das Land habe die Landeskrankenhaus-Anstalt kurzfristig aufgefordert, mit der Planung des Neubaues für das Sprachheilzentrum auf dem Liebfrauenberg zu beginnen.

Der Vorstandsvorsitzende des Saarländischen Schwesternverbandes, Paul Dörr, bestätigte im Gespräch mit unserer Zeitung: „Am Krankenhausverbund führt kein Weg vorbei.“ Der Schwesternverband ist Träger des Hofstadt-Krankenhauses. In der Frage der Trägerschaft des künftigen Verbundkrankenhauses betonte Dörr: „Es wird eine Lösung geben.“ Zwei Gesprächstermine stünden noch aus. Danach herrsche „einigermaßen Klarheit“. Vorstand Paul Dörr ist sich sicher: „An der Trägerfrage wird der Verbund nicht scheitern.“

Allgemeine Zeitung, 26. Januar 2001

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