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Pressespiegel

Der Krankenhausstandort Meisenheim ist nun gesichert

29.08.2002, Ministerin Malu Dreyer: Zum 1. Januar 2003 greift die Fusion beider Häuser

Die Übernahme des Krankenhauses Meisenheim durch das Landeskrankenhaus - Anstalt des öffentlichen Rechts - bezeichnete Gesundheitsministerin Malu Dreyer gestern auf einer Pressekonferenz als „Meilenstein“ für die Krankenhausversorgung in Meisenheim.

Dreyer machte deutlich, dass die Zuschüsse des Landes für die Kosten, nach ersten Schätzungen belaufen sich diese auf rund 20 Millionen Euro, in den nächsten Jahren vom Land bereitgestellt werden. Mit dem Trägerwechsel zum 1. Januar 2003 sei keine Änderung der Krankenhausangebote verbunden, betonte die Ministerin ausdrücklich, die definitiv betriebsbedingte Kündigungen ausschloss. Beschäftigten, die nicht zum Landeskrankenhaus wechseln wollen, werde der Saarländische Schwesternverband einen Arbeitsplatz in einer anderen Einrichtung anbieten. Auf Nachfrage der AZ erklärte Dreyer, „dass diese Zusage exakt eine Arbeitsplatzgarantie bedeute“.

Vorerst soll das Krankenhaus „Hinter der Hofstadt“ seinen Versorgungsauftrag auch weiterhin erfüllen, äußerte sich Dreyer. Langfristig betrachtet die Ministerin den Betrieb eines Krankenhauses an zwei örtlich voneinander getrennten Betriebsstätten aber als nicht zweckmäßig. Daher sei vorgesehen, die beiden Betriebsstätten der Krankenhäuser auch baulich auf dem Gelände der Neurologischen Klinik (Liebfrauenberg) zusammenzuführen und später auch mit dem Sprachheilzentrum zu vereinen. Bereits im nächsten Jahr rechnet die Ministerin mit dem ersten Spatenstich im Bereich des Sprachheilzentrums.

Wie am Rande der Pressekonferenz zu erfahren war, wird die vakante Stelle des Gynäkologen am Meisenheimer Krankenhaus zum 1. Oktober wieder besetzt sein. Dr. König, ehemals in Kirn in der aufgelösten gynäkologischen Abteilung des dortigen Krankenhauses tätig, wird in Meisenheim diese Fachabteilung betreuen. Ebenfalls erfreulich ist die Tatsache, dass der bisher praktizierende Internist Dr. Klessing, der zum 31. Dezember seinen Vertrag gekündigt hatte, diese Kündigung nun zurücknahm.

Allgemeine Zeitung, 29. August 2002

v.l.n.r. Walter Bockemühl, Vorstandsvorsitzender der AOK-Direktion Rheinland-Pfalz, Dr. Gerald Gaß, Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Malu Dreyer, Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Paul Dörr, Vorstandsvorsitzender des Saarländischen Schwesternverbandes, Norbert Finke, Geschäftsführer Landeskrankenhaus (AöR)
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