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Pressespiegel

Hohe Auslastung ist wichtig

30.04.2003, Erster Spatenstich für Neubau des Krankenhauses auf dem Liebfrauenberg noch in diesem Jahr

Meisenheim bleibt Krankenhausstandort mindestens bis zum Jahr 2007. So sieht es der neue Landeskrankenhausplan vor, der zurzeit vorbereitet wird. Der Umzug des Hofstadt-Krankenhauses in den Neubau („Verbundlösung“) auf dem Liebfrauenberg ist darin ebenfalls verankert. Noch im Jahr 2003 solle der erste Spatenstich erfolgen, kündigte der Geschäftsführer der Landeskrankenhaus-Anstalt, Norbert Finke, am Montagabend an.

„Dieses Jahr wollen wir noch einen Spaten in die Liebfrauenberg-Erde bekommen“, betonte der Geschäftsführer der Landeskrankenhaus-Anstalt, Norbert Finke, in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Krankenhaus Meisenheim. Er bestätigte, dass das Gebäude, in dem sich das Sprachheilzentrum befindet, abgerissen wird. Eine Architektengruppe habe das vergangene Jahr genutzt und Pläne für den Liebfrauenberg-Neubau erarbeitet. Bis zum Jahr 2007, wenn der Neubau eingeweiht werden soll, sei die Arbeit in Etappen kalkuliert. Ende Mai solle nach derzeitigem Stand eine „Feinplanung“ alle übrigen Details beachten, informierte Norbert Finke. 1,5 Millionen Euro stünden für das Projekt Liebfrauenberg bisher bereit. Das Geld wird größtenteils für die Planung verwendet.

Finke erläuterte weiter: „Im Landeskrankenhausplan ist Meisenheim vertreten. Das ist positiv.“ Doch könne sich der Standort „selbst infrage stellen, wenn sich die Patientennachfrage weiterhin in andere Richtungen zerstreut“. Es sei wichtig denn je, dass ein Krankenhaus eine hohe Auslastung aufweise (Soll: 85 Prozent aller Betten). Dies sei in Meisenheim nicht der Fall.

Der Kirner Landtagsabgeordnete Peter Wilhelm Dröscher (SPD) erklärte: „Das Signal aus Mainz ist: Das Krankenhaus hat Zukunft.“ Jedoch dürfe man sich darauf allein nicht berufen und müsse alle nächsten Entwicklungen ganz genau im Auge behalten.

VG-Bürgermeister Alfons Schneider (CDU), ebenfalls Fördervereinsmitglied, spornte die rund 300 Förderer an, präsent zu sein und dem Verein Impulse zu geben.

Öffentlicher Anzeiger, 30. April 2003

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