Zu den Inhalten springen

Navigation

Suche

Servicenavigation

Funktionen

| Schriftgröße
 

Kontextnavigation

Pressespiegel

Standort mit Perspektive

10.02.2004, Erster Bauabschnitt des Verbundkrankenhauses Meisenheim soll Ende 2005 abgeschlossen sein

Grünes Licht aus dem Gesundheitsministerium: Im Sommer sollen die Bagger auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg anrollen. Das neue Sprachheilzentrum wird gebaut.

Mit dem Verlegen des Spielplatzes, auf dem der Neubau des Sprachheilzentrums geplant ist, wurde bereits begonnen. Die Ausschreibung für den rund 6,5 Millionen Euro teuren Neubau, der 53 Plätze für Kinder und Jugendliche bieten wird, kann in Kürze erfolgen. Die Arbeiten für diesen ersten Bauabschnitt des Verbundkrankenhauses sollen bis Ende 2005 beendet sein.

„Es gibt eine Zukunftsperspektive für den Krankenhausstandort Meisenheim“, versicherten Staatssekretär Fritz Rudolf Körper (SPD) und der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR) Norbert Finke in einem informativen Gespräch mit Funktionsträgern des Sprachheilzentrums und der beiden Betriebsteile des Krankenhauses Meisenheim sowie Vertretern der SPD in Stadt und Verbandsgemeinde Meisenheim.

Bis 2008 soll der komplette Krankenhauskomplex auf dem Liebfrauenberg fertig gestellt sein. Es ist geplant, den Umbau der Neurologischen Klinik bei laufendem Betrieb durchzuführen. Norbert Finke ging zuerst auf die veränderte Situation der drei Meisenheimer Einrichtungen ein, die seit 1. Januar 2003 unter einer Trägerschaft zusammengefasst sind und künftig ein Verbundkrankenhaus auf dem Liebfrauenberg bilden sollen.

Die Zusammenarbeit bei verschiedenen Leistungen der drei Häuser funktioniere bereits gut. Die Kooperation sei weiter ausbaufähig und eine harmonisierte Belegschaft sowie eine konzentrierte Leitung für die Integration der Standorte erforderlich, so Norbert Finke. Klaus Clemens wurde die Pflegedirektion für beide Krankenhäuser übertragen. Michael Kloos ist Verwaltungsdirektor für alle drei Einrichtungen sowie für die Reha-Klinik Rheingrafenstein.

Die Frage von SPD-Sprecher Herbert Mohr, ob in naher Zukunft ein Personalabbau geplant sei, verneinte Norbert Finke. Er sagte: „Wir wollen, dass niemand seinen Arbeitsplatz verliert.“ Die Neurologische Klinik sei nun als regionale Schlaganfalleinheit anerkannt. Der Krankenhausstandort Meisenheim solle mit weiteren medizinischen Konzepten, die sich finanziell tragen, langfristig gesichert werden.

Trotz schlechter Baustruktur – das Haus stamme aus den 30er Jahren – sei das Sprachheilzentrum mehr als ausgelastet. Dies spreche für den therapeutischen Erfolg der Einrichtung, lobte Norbert Finke. Auch die Neurologische Klinik habe seit den 70er Jahren keine großartigen Strukturveränderungen erfahren. Ein Umbau sei dringend nötig.

Fritz Rudolf Körper unterstrich: „Wir sind sehr stark an Meisenheim als Krankenhausstandort interessiert. Aus der Sicht Meisenheims ist es großartig, dass es den Standort und gute Voraussetzungen für eine künftige Entwicklung gibt.“

Rhein-Zeitung, 10. Februar 2004

© Gesundheitszentrum Glantal 2017 | Impressum | Haftungsausschluss