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Pressespiegel

Ein Symbol für die Zukunft

22.05.2004, Erster Spatenstich für das neue Sprachheilzentrum auf dem Liebfrauenberg in Meisenheim

6,5 Millionen Euro teuer, 18 Monate Bauzeit: Das Sprachheilzentrum in Meisenheim wird neu gebaut. Der erste Spatenstich für den Neubau erfolgte gestern Nachmittag. Das Klinik-Großprojekt auf dem Liebfrauenberg, verbunden mit dem Neubau des Sprachheilzentrums, ist ein großer Schritt für Meisenheim, betonten gestern alle Redner beim ersten Spatenstich für das neue Sprachheilzentrum. Stadtbürgermeister Volkhard Waelder meinte, „eine neue Epoche“ habe begonnen.

Ein „echter Freudentag für alle“ sei der Mittwoch, sagte die Mainzer Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) und betonte, die Zukunft des Krankenhausstandortes Meisenheim liege für alle drei Häuser (Hofstadt-Krankenhaus, Neurologische Klinik, Sprachheilzentrum) auf dem Liebfrauenberg als eine große Einheit unter dem Dach des Landeskrankenhauses (AöR) als Trägerunternehmen.

3.600 Quadratmeter Nutzfläche werde das Sprachheilzentrum auf vier Geschossen bekommen. Bis zu 6,5 Millionen Euro Landesgeld werden verbaut. Die Architektur gehe auf die Bedürfnisse der jungen Bewohner ein, gab der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR), Norbert Finke, bekannt.

Das Sprachheilzentrum war 1967 in der Eifel gegründet worden, zog bereits ein Jahr später nach Meisenheim um. In den vergangenen knapp 40 Jahren habe sich die Einrichtung einen „hervorragenden Ruf über die Landesgrenzen hinaus“ erworben, so Finke weiter. Zum 1. Januar 2000 wechselte die Trägerschaft zum Landeskrankenhaus (AöR). Drei Jahre später übernahm das Landeskrankenhaus (AöR) auch das Hofstadt-Krankenhaus. Somit sei es keine Frage mehr gewesen, dass die drei Kliniken auf dem Liebfrauenberg zusammengefasst würden. In diesem Zusammenhang dankte Norbert Finke der Gesundheitsministerin für die Finanzierung des Neubaus. Auf einen konkreten Termin, wann der Umzug des Hofstadt-Krankenhauses folge, ließ Finke sich nicht festnageln: 2008 wäre begrüßenswert, 2010 realistischer.

Meisenheims VG-Bürgermeister Alfons Schneider sprach von einem „Tag der Aufbruchstimmung“. „Eine neue Epoche beginnt“, befand Meisenheims Stadtbürgermeister Volkhard Waelder in seinem Grußwort zufrieden über den Neubau, während SPHZ-Direktor Reinhold Marx zunächst über die Arbeit der Sprachheilpädagogen informierte, dann zwölf Jahre weit zurück blickte: „Damals gab es hier die erste große Planer-Runde. Doch erst mit dem Trägerwechsel zum Landeskrankenhaus gab es einen neuen Ruck, neuen Schwung.“

Verwaltungsdirektor Michael Kloos informierte über den Planungsverlauf von der ersten Besprechung am 11. September 2001 über die Planungsgenehmigung Anfang 2002 und die Mittelbewilligung 2003 bis hin zum voraussichtlichen Umzug in die neuen Räumlichkeiten Ende 2005. Stellvertretend für die Mitarbeiter des SPHZ kam die Personalratsvorsitzende Margit Glitsch zu Wort: „Für die Mitarbeiter ist dieser Neubau ein Symbol für die Zukunft.“

Zwischendurch unterhielten Kinder und Jugendliche des SPHZ die Gäste mit Liedern und lustigen Geschichten, SPD-Landtagsabgeordneter Peter-Wilhelm Dröscher war unter den Ehrengästen.

Öffentlicher Anzeiger, 21. Mai 2004

Kinder des Sprachheilzentrums errichteten auf ihre Weise einen Neubau.
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