Zu den Inhalten springen

Navigation

Suche

Servicenavigation

Funktionen

| Schriftgröße
 

Kontextnavigation

Pressespiegel

Jetzt ist alles unter einem Dach

15.10.2004, Die neue Reha-Station der Neurologischen Klinik auf dem Liebfrauenberg in Meisenheim hat ihre Arbeit aufgenommen

Es riecht nach frischer Farbe und an den Wänden im dritten Obergeschoss hängen lustig-bunte Leinendrachen. Auf der neuen Reha-Station in der Neurologischen Klinik auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg kehrt Leben ein.

Offiziell begrüßten nun der Ärztliche Direktor der Neurologischen Klinik, Dr. Andreas Hachgenei, und Oberarzt Carsten Blumenröther mit ihrem Team die erste Patientin der neuen Reha-Station mit einem Blumenstrauß. Über die Kreisgrenze hinweg hat sich die Neurologische Klinik Meisenheim einen guten Ruf erworben, deckt mit ihrem Behandlungsangebot das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab, verfügt insbesondere in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit einem akuten Schlaganfall über langjährige Erfahrung und ist im Landeskrankenhausplan fest verankert.

„Mittlerweile ist der Schlaganfall mit seinen Folgen die dritthäufigste Todesursache, und wegen der Altersstruktur aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zahl derer, die vom Schlaganfall betroffen sind, zunehmen“, erläuterte der aus Alzey stammende Ärztliche Leiter der neuen Reha-Abteilung, Carsten Blumenröther, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Im Anschluss an die Akutbehandlung benötigen viele Patienten medizinische Rehabilitationsleistungen. Für die häufig noch immobilen Patienten war bisher die Verlegung in eine Rehabilitationseinrichtung, beispielsweise nach Bernkastel, Wiesbaden oder Vallendar, notwendig und mit erheblichen Erschwernissen verbunden. Jetzt kann „zeit- und wohnortnah der Übergang von der Akut- in die Rehabilitationsbehandlung unter einem Dach erfolgen und bringt deutliche Erleichterungen mit sich.“

Zusätzlich stehen den Patienten der Neurologischen Rehabilitation alle diagnostischen Möglichkeiten des Akutkrankenhauses zur Verfügung. Einer Verschlechterung des Krankheitsbildes kann unmittelbar ohne Reha-Unterbrechung begegnet werden.

„Höchstes Ziel der Neurologischen Rehabilitation ist die Verminderung oder Beseitigung von körperlichen Beeinträchtigungen und der hierdurch bedingten Pflegebedürftigkeit der Patienten und so weit als möglich die Eingliederung in das gewohnte Alltags- und Berufsleben.“
In der Reha-Abteilung arbeitet ein therapeutisches Team aus den Bereichen Medizin, Rehabilitative Krankenpflege, physikalische Therapie und Krankengymnastik, Neuropsychologie, Ergotherapie und Sozialdienst“, ergänzt der Ärztliche Direktor Dr. Andreas Hachgenei. „Ein weiterer Pluspunkt für uns ist die seit Jahren optimale Zusammenarbeit mit dem benachbarten Sprachheilzentrum auf den Gebieten Sprachtherapie, neuropsychologische Testung und Hirnleistungstraining.“

Die Abteilung für Neurologische Rehabilitation verfügt über 30 Betten in modern eingerichteten Patientenzimmern mit Balkon, Selbstwahltelefon und Sat-TV-Anschluss. Nahezu alle Therapie- und Arbeitsräume befinden sich einheitlich im 3. Obergeschoss der Klinik. Ganz wichtig: „Rooming in“ ist möglich. Für die Dauer der Behandlung ist die Möglichkeit gegeben, dass Angehörige oder Lebensgefährte untergebracht und aktiv  in die Heilbehandlung eingebunden werden können.

Die Zukunft des Standortes nimmt Konturen an
Als einen weiteren wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung des Krankenhausstandortes Meisenheim bezeichnet Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR), die Etablierung des neuen Leistungsangebotes und lobte das ganzheitliche Angebot von der akutmedizinischen Krankenhausversorgung bis zur umfassenden Reha-Behandlung für Schlaganfallpatienten.

Die neue Leistungsstruktur der Neurologischen Klinik sei ein Bestandteil des Gesamtkonzeptes auf dem Liebfrauenberg insgesamt. Dazu gehört der Neubau des Sprachheilzentrums ebenso wie die darauf folgenden Baumaßnahmen zur Errichtung des Gebäudekomplexes für das moderne Verbundkrankenhaus, das nach Fertigstellung auch für das Leistungsangebot des Krankenhauses Hinter der Hofstadt vorgesehen sei. Schon am 29. Oktober wird Richtfest am Sprachheilzentrum gefeiert: „Unsere gesamten Vorstellungen für den Krankenhausstandort Meisenheim liegen derzeit genau im Zeitplan und werden weiterhin sukzessive umgesetzt. Die Zukunft des Standortes nimmt damit immer deutlichere Konturen an“, so der Geschäftsführer.

Öffentlicher Anzeiger, 15. Oktober 2004

Der Ärztliche Direktor der Klinik, Dr. Andreas Hachgenei (2. von rechts), und der Ärztliche Leiter der Abteilung Carsten Blumenröther (re.) begrüßten gemeinsam mit Stationsärztin Marion Hilgert, Peter Horbach (Stv. Stationsleiter)und Ulrike Denzer (Stationsleiterin) die Wormserin Wilma Bachmann als erste Patientin.
© Gesundheitszentrum Glantal 2017 | Impressum | Haftungsausschluss