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Pressespiegel

Der gute Geist soll auch in den Neubau einziehen

30.10.2004, Gestern Richtfest am Neubau des Sprachheilzentrums in Meisenheim

Über dem Neubau des Sprachheilzentrums weht nun der Richtkranz. In Anwesenheit von zahlreichen Offiziellen und Gästen sprach gestern Zimmermeister Matthias Kämpf aus Eisenach den Richtspruch und ließ Bauherren, Arbeiter und das neue Haus hochleben.

„Wir wollen gratulieren, gerichtet ist das Haus und sieht schon stattlich aus,“ begann Kämpf seine Rede zum Richtfest, ehe er das Glas leerte und es anschließend in der Tiefe zerschellen ließ.

Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR), freute sich, dass nach einer Bauzeit von rund fünf Monaten nach dem Spatenstich der Neubau des Sprachheilzentrums stattliche Konturen angenommen hat. „Wir brauchen diesen Neubau, da das Haus dank der guten Arbeit des Teams Sprachheilzentrum ausgelastet ist,“ sagte Norbert Finke, der allen Beteiligten herzlich für ihre Mitarbeit dankte. Den ersten Schritt, den der Standortsicherung, habe man hinter sich und vor sich nun eine gute Zukunft, wie Finke anmerkte. „In einigen Jahren werden wir hier alles konzentriert haben und damit einem ländlichen Standort eine gute Zukunft im Gesundheits- und Sozialwesen verschafft haben“, sagte Finke.

Eröffnet werden soll das Haus Ende 2005, Anfang 2006, wie der Geschäftsführer informierte. Dann steht dem Sprachheilzentrum ein Gebäude zur Verfügung, das 60 Meter lang und 30 Meter tief ist und eine Fläche von 3.600 Quadratmetern aufweist.

Astrid Lang, Referentin für Eingliederungshilfe im Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, dankte im Namen der Landesregierung den beteiligten Unternehmen, die in Rekordzeit das Haus errichtet hätten. MdL Peter Dröscher (SPD) erinnerte an die Zeit, als die Meisenheimer um den Verbleib der Krankenhäuser kämpften und demonstrierten. „Wir hatten damals zwei Verbündete um die Standortsicherung: Die Bevölkerung wollte das so und dann war da die Qualität der Arbeit, die hier in den Krankenhäusern erbracht wurde,“ sagte Dröscher, der den Neubau als „Schritt in die gute Zukunft“ bezeichnete.

Reinhold Marx vom Sprachheilzentrum wünschte der neuen Einrichtung, „dass sie den guten Geist des Hauses mit in den Neubau nehmen möge.“ Sven, Markus und Dennis, sie sind Patienten des Sprachheilzentrums, beleuchteten in Versform den Neubau und wünschten Glück. In Vertretung von Stadtbürgermeister Volkhard Waelder überbrachte Erster Beigeordneter Engelbert Lenz die guten Wünsche der Stadt: „Dieser Neubau ist eine Bereicherung für die Stadt und die Region.“

Allgemeine Zeitung, 30.10.2004

Reinhold Marx, Zimmermann Matthias Kämpf, Astrid Lang, Norbert Finke, Michael Kloos und Peter-Wilhem Dröscher vor dem Neubau des Sprachheilzentrums.
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