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Pressespiegel

Den Standort Meisenheim sichern

17.12.2004, Neurologische Klinik ist um ein Angebot reicher: Neurologische Rehabilitation ergänzt bisheriges Programm der Einrichtung

Bereits seit Anfang Oktober ist die Abteilung für Neurologische Rehabilitation in der Neurologischen Klinik Meisenheim in Betrieb. 28 Patienten wurden bisher aufgenommen. Zur offiziellen Eröffnung konnte Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR), zahlreiche Mitarbeiter und Gäste begrüßen.

Die Neurologische Klinik Meisenheim deckt mit ihrem Behandlungsangebot das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab und verfügt insbesondere über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit dem Krankheitsbild eines akuten Schlaganfalls. Für die anschließenden medizinischen Rehabilitationsleistungen mussten Patienten in der Vergangenheit in weit entfernte Einrichtungen überwiesen werden.

Mit der neuen Abteilung für Neurologische Rehabilitation bietet die Klinik auf dem Liebfrauenberg Akut- und Rehabilitationsbehandlung unter einem Dach an. Teure Transporte in auswärtige Einrichtungen entfallen. Der zeit- und wohnortnahe Übergang bringt für die betroffenen Patienten und deren Angehörige deutliche Erleichterungen. Die neue Einheit im dritten Obergeschoss des Hauses verfügt über 30 Betten in Doppelzimmern mit Balkon, Selbstwahltelefon und Sat-TV-Anschluss.

Die Einweihung des neuen Versorgungsangebotes sei nicht nur für die Neurologische Klinik, sondern ebenso wie der Neubau des Sprachheilzentrums für die Sicherung des Krankenhausstandortes Meisenheim insgesamt ein wichtiges Element, erklärte Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR) in seiner Begrüßungsrede. Bis Ende 2005, Anfang 2006 hoffe man, das neue Domizil des Sprachheilzentrums beziehen zu können. Es sei vorgesehen,, bis 2008, spätestens 2009, das Sprachheilzentrum, die Neurologische Klinik und das Krankenhaus Hinter der Hofstadt in Form eines modernen Verbundkrankenhauses am Standort Liebfrauenberg zusammenzufassen, so Norbert Finke.

Auch Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit brachte seine Zuversicht über die Zukunft des Krankenhausstandortes Meisenheim zum Ausdruck. Das neue Angebot sei ein erheblicher Zugewinn an Sicherheit für alle Beteiligten und vor allem ein großer Vorteil für die Patienten.

Ein weiterer Mosaikstein
Stadtbürgermeister Volkhard Waelder sagte: „Die Abteilung, die heute hier eröffnet wird, soll dabei helfen, dass Menschen schneller gesunden und sich besser fühlen. Auch wir als Stadt fühlen uns heute besser. Die Abteilung ist ein weiterer Mosaikstein zur Erhaltung des Gesamtstandortes Meisenheim. Ich begrüße es sehr, dass das Land Rheinland-Pfalz sich für den Klinikstandort Meisenheim entschieden hat.“ Der Leiter der Landesvertretung, Verband der Angestellten-Krankenkassen Rheinland-Pfalz und Saarland, Armin Lang sah vor allem die Nachhaltigkeit als bedeutungsvollen Bestandteil der medizinischen Versorgung und Pflege. Es sei eine wichtige Aufgabe, die Patienten so nachhaltig zu gesunden, dass wiederkehrende Behandlungen nicht erforderlich seien.

„Mit Einrichtung der Abteilung für Neurologische Rehabilitation haben wir hier in Meisenheim für unsere Klinik modellhaft die zeitgemäße Antwort gefunden, mit der nicht nur eine grundsolide neurologische Diagnostik, sondern eben auch eine ausreichend intensive und ausreichend lange stationäre Therapie der neurologischen Krankheitsbilder möglich bleibt“, führte der Ärztliche Direktor der Neurologischen Klinik, Dr. Andreas Hachgenei, aus.

Konzept wurde verwirklicht
Dr. Hachgenei ging auch auf die monatliche regionale Selbsthilfegruppe Schlaganfall Meisenheim ein, die einen wichtigen Baustein in der Nachsorge der Schlaganfall-Patienten und deren Angehörigen darstellt: „Sie sehen, dass wir ein umfassendes integratives Behandlungskonzept verwirklicht haben, das nicht nur die Akutbehandlung und die direkte Rehabilitation des Schlaganfall-Patienten beinhaltet, sondern auch die Gesundheitsvorsorge sowie die Weiterbetreuung in der regionalen Schlaganfallgruppe.“

Nachdem der Ärztliche Leiter der Neurologischen Abteilung Carsten Blumenröther sehr ausführlich über neue Erkenntnisse in der Schlaganfalldiagnostik und –behandlung informiert und Marion Hilgert vom Personalrat den hoch motivierten Mitarbeitern und allen Beteiligten Lob und Dank ausgesprochen hatte, konnten die Gäste bei einem ausgiebigen Rundgang durch die neue Abteilung Therapie- und Arbeitsräume besichtigen.

Öffentlicher Anzeiger, 17. Dezember 2004

Zahlreiche Gäste und Mitarbeiter nahmen an der offiziellen Eröffungsveranstaltung am 15. Dezember 2004 teil.
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