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Pressespiegel

Ganz nahe an Menschen sein

26.01.2009, Sozialstation Meisenheim-Bad Sobernheim eröffnet Pflegestützpunkt

In der Meisenheimer Glantal-Klinik ist der neue Pflegestützpunkt der Ökumenischen Sozialstation Meisenheim-Bad Sobernheim eingeweiht worden. Der Betrieb wird am 16. Februar aufgenommen.

Der neue Stützpunkt verfügt über drei Räume mit einer Gesamtfläche von rund 110 Quadratmetern, wobei ein Zimmer für Teamsitzungen und für die Pflegedienstleitung vorgesehen ist. In einem weiteren Raum werden Beratungen von Patienten und Angehörigen stattfinden. Und ein drittes Zimmer, das derzeit noch nicht eingerichtet ist, bleibt dem Vertreter einer Krankenkasse für seine Tätigkeit vor Ort vorbehalten. Kontakte mit Kassen seien dazu schon geknüpft, berichtet Pfarrer Manfred Kaspar, Vorsitzender der Sozialstation Meisenheim-Bad Sobernheim.

Es habe seitens der Sozialstation schon lange der Wunsch bestanden, auch in Meisenheim präsent zu sein, und es wurden verschiedene Überlegungen angestellt, wie dies umzusetzen sei, berichtet Kaspar. Da habe der Verwaltungsdirektor der Glantal-Klinik, Michael Kloos, das Angebot gemacht, die Räumlichkeiten im Haus auf dem Liebfrauenberg zu nutzen. "Dies haben wir natürlich gerne angenommen", erläutert der Sozialstation-Vorsitzende. Denn nun sei es möglich, am Glan dringend benötigte Hilfe und Unterstützung zu liefern und so ganz nahe an den Menschen zu sein.

Ab Montag, 16. Februar, nehmen die Mitarbeiterinnen der Sozialstation, Schwester Manuela Ruffini und Christa Herzog, ihren Dienst auf, und Thomas Appel und Hannelore Bleisinger werden sich in der Pflegedienstleitung abwechseln, erläutert Pfarrer Kaspar. Die Entscheidung, welche Pflegekasse im Pflegestützpunkt ansässig wird, soll im Frühjahr gefällt werden. Wahrscheinlich ist es der Verband der Ersatzkassen (vdek), erläutert Kaspar.

Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, zeigte sich sehr erfreut, dass mit der Präsenz des Pflegestützpunktes im Klinikum nun ein weiteres Stück des Weges zum Zukunftsprojekt "Gesundheitszentrum Glantal" gegangen werden könne. So sei ein Schritt getan, eine neue Form umfassender Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung in der Region zu sichern.

Otmar Steeg, Aufsichtsratsvorsitzender der Sozialstation Nahe, verlieh seiner Genugtuung Ausdruck, dass man in Sachen Pflegestützpunkt schnell zu einer Kooperation mit der Glantal-Klinik zusammen gekommen sei und nun auch in der Region Meisenheim agieren könne.

Landtagsabgeordneter Peter Wilhelm Dröscher (SPD) sieht in der weiteren Entwicklung und im Ausbau der Glantal-Klinik Meisenheim eine Erfolgsgeschichte. Viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aller Bereiche gäben dabei ihr Bestes, lobte der Sozialdemokrat.

Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner (CDU) erklärte in einem schriftlichen Grußwort, dass es nun möglich sei, Beratung über pflegerische, medizinische und soziale Leistungen unter einem Dach zu bündeln.

Allgemeine Zeitung, 26. Januar 2009

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