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Pressespiegel

Schritt zu Gesundheitszentrum Glantal

28.01.2009, Denkmalbehörde genehmigt Abriss der Altgebäude auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg

Dem Abbruch der alten Gebäude auf dem Liebfrauenberg und Neubauten für das Gesundheitszentrum Glantal steht nach dem Einverständnis der Denkmalpflege nun nichts mehr im Wege.

Die Zusammenlegung der Glantal-Klinik am Standort Liebfrauenberg in Meisenheim mit der geplanten Entwicklung zu einem Gesundheitszentrum Glantal ist ein wichtiges Ziel des Landes und des Landeskrankenhauses (AöR) als Träger der Glantal-Klinik. Hierüber informierte Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, im Gespräch mit der Allgemeinen Zeitung. Ziel sei es dabei, die regionale Gesundheitsversorgung im ambulanten und stationären Sektor zu verbessern und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der Region zu leisten.

Die Landesdenkmalpflege gab nun kurzfristig grünes Licht für den Abriss der alten Gebäude auf dem Liebfrauenberg, die teils noch aus der Zeit des Dritten Reiches stammen. Somit steht den Abbruch- und Neubaumaßnahmen nichts mehr im Wege, freute sich der Geschäftsführer. Allein nur die steinerne Skulptur einer Frau mit Kind bei der Freitreppe zur alten Bebauung genießt Denkmalschutz und bleibt erhalten, nicht aber der gesamte Gebäudekomplex, wie die Denkmalschutzbehörde das Landeskrankenhaus informierte. Im Zeitraum Februar bis März beginnt ein Bauunternehmen, das jetzt den Auftrag dazu erhielt, mit den Abrissarbeiten.

Mit dem Neubau des Sprachheilzentrums auf dem Liebfrauenberg wurden seitens des Landes im Jahr 2006 schon erste wichtige Schritte zur Standortentwicklung getan, was beweist, dass das Land Meisenheim als Gesundheitsstandort zukunftsfähig weiter gestalten will, verdeutlichte Dr. Gaß. Neue Ziele seien nun, die ambulante und stationäre medizinische Versorgung miteinander zu verknüpfen und dazu die baulichen Voraussetzungen auf dem Liebfrauenberg zu schaffen. Eine Projektgruppe des Trägers der Glantalklinik arbeitet dazu an einer tragfähigen inhaltlichen Konzeption für den Meisenheimer Krankenhausstandort. Drei tragende Säulen nennt das Konzept: die interdisziplinäre stationäre Grundversorgung, eine neurologische Spezialversorgung einschließlich der Rehabilitation und die Schaffung eines ambulanten Gesundheitszentrums (Gesundheitszentrum Glantal) in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten aus der Region.

Im Februar findet im Gesundheitsministerium unter Leitung von Ministerin Malu Dreyer (SPD) ein Gespräch zum Thema Gesundheitszentrum Glantal statt, zu dem die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz sowie die Krankenkassen eingeladen sind, informierte Dr. Gaß die AZ. Er selbst denkt beim entstehenden Gesundheitszentrum Glantal unter anderem an die Präsenz von Filialen niedergelassener Allgemeinmediziner und Fachärzte, etwa Gynäkologen, Urologen oder HNO-Ärzte, die zum Beispiel an verschiedenen Wochentagen hier Sprechstunden abhalten. Darüber hinaus soll mit diesen Fachärzten auch eine akutstationäre interdisziplinäre Grundversorgung geleistet werden, einschließlich kleinerer Operationen. Mit mehreren Arztpraxen aus der Region sei man dazu in sehr konstruktiven Gesprächen. Diese hätten dabei großes Interesse an einer Zusammenarbeit im geplanten Gesundheitszentrum signalisiert, so Dr. Gerald Gaß.

Einen ersten Meilenstein Richtung Gesundheitszentrum nannte Dr. Gaß auch die jüngste Etablierung des Pflegestützpunktes der Ökumenischen Sozialstation Meisenheim-Bad Sobernheim (AZ berichtete). Im Zuge der Entstehung des Gesundheitszentrums Glantal werde dann auch der glanstädtische Klinikstandort Hinter der Hofstadt auf den Liebfrauenberg verlagert. "Mit der Neubaumaßnahme auf dem Liebfrauenberg und dem inhaltlichen Konzept des Gesundheitszentrums bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Arztpraxen attraktive Behandlungs- und Arbeitsbedingungen", zeigte sich der Geschäftsführer des Landeskrankenhauses überzeugt von seinem Vorhaben.

Allgemeine Zeitung, 28. Januar 2009

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