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Pressespiegel

Abrissarbeiten in vollem Gange

28.02.2009, Altes Sprachheilzentrum in Meisenheim weicht Hubschrauberlandeplatz

Die Abrissarbeiten am alten Sprachheilzentrum auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg sind voll im Gang. Die Maßnahme soll bis zum 8. März beendet sein, teilte Michael Kloos, Verwaltungsdirektor der Glantal-Klinik Meisenheim mit.

Auf dem Liebefrauenberg soll der vorgesehene Krankenhaus-Verbund von Sprachheilzentrum, Neurologische Klinik und Hofstadt-Krankenhaus entstehen. Als nächster Schritt folge dann der Bau eines Landeplatzes für Rettungshubschrauber auf den frei gewordenen Flächen. Bislang wurde der Bolzplatz des neuen Sprachheilzentrums als Notlandeplatz genutzt. Die neue Landefläche soll indes zeitnah, schon etwa zwei bis drei Wochen nach dem Ende der Abrissarbeiten zur Verfügung stehen, erläuterte Kloos.

Da der alte Gebäudetrakt aus den 1930er Jahren stammte und sogar unterbunkert war, habe Kloos während der Abrissarbeiten mit Botschaften über auftretende Besonderheiten gerechnet, was bisher jedoch nicht der Fall gewesen sei.

Die steinerne Skulptur einer Mutter mit Kind vor dem alten Gebäude steht laut Landesamt unter Denkmalschutz (AZ berichtete) und bleibt erhalten, betonte der Verwaltungsdirektor nochmals. Später soll sie "irgendwo auf dem Gelände des Liebfrauenbergs" einen passenden Platz bekommen. Bei den Abrissarbeiten werden alle anfallenden Materialien, wie Steine, Holz, Glas und auch eventuell auftretender Asbest, zur Entsorgung laut der geltenden Umweltschutzvorgaben vorschriftsmäßig getrennt, erläuterte Verwaltungsdirektor Kloos. 
Das Raum- und Funktionsprogramm für das neue Krankenhaus auf dem Liebfrauenberg wurde von einem Architekturbüro fertig erstellt. Ein anderes Büro erstellt nun weitere Planungen. Diese sind dann Grundlage für Gespräche mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen in Mainz. "Denn wir brauchen die Zustimmung des Ministeriums für den Neubau und für entsprechende Fördermittel", erläuterte der Verwaltungsdirektor abschließend.

Allgemeine Zeitung, 28. Februar 2009

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